Netzwerkabend mit Höhenflug

STAFF*Lausitz zu Gast bei CHESCO und der Newton Flight Academy

Ein Blick über den Tellerrand, neue Perspektiven und echte Zukunftstechnologien zum Anfassen. Das bot unser Netzwerkabend am 13. Januar 2026 bei der CHESCO GmbH und der Newton Flight Academy Brandenburg in Cottbus.

Die CHESCO GmbH, das Center for Hybrid Electric Systems Cottbus, steht für wegweisende Entwicklungen im Bereich hybridelektrischer Antriebstechnologien. Mit der angeschlossenen Newton Flight Academy betreibt CHESCO zudem eine hochmoderne Bildungseinrichtung, in der MINT-Themen praxisnah und erlebbar vermittelt werden. Ein perfekter Ort also für ein Netzwerktreffen im Rahmen unseres Projekts STAFF*Lausitz.

Bereits der Auftakt des Nachmittags machte deutlich, wie viel Innovationskraft in der Lausitz steckt. Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in Testbereiche und Forschungsfertigung für neue Flugzeugantriebe. Themen wie Standortentwicklung, Skalierung von Technologien und branchenübergreifende Kooperationen standen dabei im Fokus. Besonders inspirierend: der Transfer in völlig andere Bereiche. Beispielsweise in die Gesundheitsbranche, wo hybride Technologien künftig neue Möglichkeiten, zum Beispiel in der Telemedizin, eröffnen können.

Dass solche Impulse weit über klassische Branchengrenzen hinaus wirken, zeigte sich auch im Feedback der Gäste. Ein Teilnehmender brachte es treffend auf den Punkt: Auch wenn Luftfahrt nicht das eigene Fachgebiet sei, habe der Termin eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll der Blick in andere Welten ist und wie viele unerwartete Schnittstellen dabei entstehen.

Die Newton Flight Academy

Ein weiteres Highlight war der Besuch der Newton Flight Academy. Hier wurde deutlich, wie groß das Interesse an außerschulischen Bildungsangeboten im MINT-Bereich ist. Mit starken Partnern wie Boeing und Rolls Royce entstehen Lernformate, die junge Menschen für Technik begeistern und gleichzeitig wichtige Impulse für die Region setzen. Auch für lokale Initiativen und Projekte ergaben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte.

Neben fachlichen Einblicken kam natürlich auch das Netzwerken nicht zu kurz. In lockerer Atmosphäre wurden Kontakte geknüpft, Ideen ausgetauscht und neue Kooperationen angestoßen, genau das, was unsere Netzwerkformate ausmacht.

Herzlichen Dank

Ein großes Dankeschön geht an die CHESCO GmbH und die Newton Flight Academy Brandenburg für die herzliche Aufnahme und die inspirierenden Einblicke. Ebenso danken wir allen Teilnehmenden für ihre Neugier, Offenheit und den lebendigen Austausch.

Dieser Nachmittag hat einmal mehr gezeigt: Die Lausitz ist eine Region in der Transformation. Mit Innovationen, engagierten Menschen, spannenden Unternehmen und Ideen, die vieles bewegen.


Über das Projekt STAFF*Lausitz  
STAFF*Lausitz Steigerung der Arbeitgeberattraktivität – Gleichstellung als ein Erfolgsfaktor der Unternehmensstrategie zeigt: Gleichstellung ist kein Nice-to-Have, sondern ein echter Erfolgsfaktor für die Unternehmensstrategie. In Zeiten von Strukturwandel, Fachkräftemangel und Digitalisierung unterstützt das Projekt kleine und mittlere Unternehmen in der Lausitz dabei, ihre Personal- und Organisationsentwicklung diskriminierungsarm, zukunftsorientiert und gleichstellungsbewusst zu gestalten. Im Zentrum stehen Inhouse-Schulungen, Weiterbildungen, Netzwerke und individuelle Begleitung mit bspw. dem Ziel, Frauen zu fördern und Unternehmenskulturen zu schaffen, die für alle Lebensmodelle und Mitarbeitenden attraktiv sind. Des Weiteren werden Themen aus den Bereichen Future Skills, New Work und Digitale Kompetenzen behandelt.

Geht es weiter? Ja! Unser Nachfolgeprojekt BOOST(H)ER baut auf den Erfahrungen von STAFF*Lausitz auf und setzt neue Impulse. So setzt sich der Verein Wertewandel weiter für mehr Gleichstellung, starke Teams und mehr Arbeitgeberattraktivität ein.

Sie möchten dabei sein? Dann melden Sie sich bei uns. Mail: 

Wir freuen uns auf interessierte Unternehmen, neue Netzwerkpartner*innen und engagierte Führungskräfte.

„Wir wollen den Kundinnen und Kunden die Wahl lassen.“ 

Ein Gespräch mit Melanie Naumann, CFO bei Little John Bikes und mit Nathalie Mainka, Teamleiterin HR. 

Die Fahrradbranche ist traditionell männlich geprägt. Schon der erste Schritt in eine Filiale bestätigt diese Aussage. Auch bei Little John Bikes zeigte ein genauer Blick auf die Zahlen dieses Bild: Während der Frauenanteil in der Zentrale bei fast 50 Prozent liegt, sind Frauen in den Filialteams deutlich unterrepräsentiert. Little John Bikes möchte das ändern und wird dabei vom Projekt STAFF*Lausitz unterstützt. 

Analyse und Zielsetzung 

„Wir haben uns die Kennzahlen ganz bewusst angeschaut“, erklärt Melanie Naumann, CFO bei Little John Bikes und verantwortlich für Finanzen, Personal und IT. „Und dann auch differenziert: Wie viele Frauen arbeiten insgesamt bei uns? Wie viele in der Zentrale? Und wie sieht es in den Filialen aus?“ 

Aus dieser Analyse entwickelte sich ein klares Ziel: mindestens eine Frau pro Filiale. Nicht als symbolische Quote, sondern als strategischer Ansatz. „Es geht überhaupt nicht darum zu sagen, Männer machen keinen guten Job“, betont Melanie Naumann. „Sondern darum, gemischte Teams zu stärken und die Vorteile, die daraus entstehen, zu nutzen.“ 

Frühes Engagement für Frauen in der Branche 

Little John Bikes engagiert sich bereits seit mehreren Jahren aktiv dafür, mehr Frauen für die Fahrradbranche zu begeistern. Unter anderem über den jährlichen Girls’ Day. Nathalie Mainka, Teamleiterin HR, beschreibt die Wirkung so: „Wenn wir den Mädchen zeigen, wie cool es eigentlich ist, im Fahrradbereich oder im Handwerk zu arbeiten, bekommen wir danach viele positive Rückmeldungen.“ 

Der Wunsch nach Vernetzung 

Gleichzeitig wuchs der Wunsch, die Frauen, die bereits im Unternehmen tätig sind, stärker zu vernetzen. „Wir wollten intern einen Raum schaffen, in dem sich Frauen austauschen und unterstützen können, gerade auch über Filialgrenzen hinweg“, so Nathalie Mainka. 

Unterstützung durch das Projekt STAFF*Lausitz 

Im Rahmen des Projekts STAFF*Lausitz wurde aus dieser Idee ein konkretes Vorhaben. Die externe Begleitung half dabei, Struktur in den Prozess zu bringen. „Ohne das Projekt wäre der Gedanke vermutlich noch gar nicht so tief gewesen“, sagt Melanie Naumann offen. „Vor allem die Struktur, also sich wirklich hinzusetzen und zu klären: Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? Das hätte sich sonst wahrscheinlich ewig gezogen.“ Der Startschuss fiel mit einem Kick-off-Workshop im November 2024. Neun Frauen aus Filialen und Zentrale, viele davon mit Führungsverantwortung, kamen in einer Dresdner Filiale zusammen. Der Fokus lag bewusst auf persönlichem Kennenlernen und Austausch. 

„Uns war ein guter Mix extrem wichtig“, erklärt Melanie Naumann. „Es hätte überhaupt nichts gebracht, nur Frauen aus der Zentrale einzuladen.“ Ergänzt wurde der Workshop durch gemeinsame Aktivitäten. Unter anderem eine Fahrradtour in der Mittagspause, um Begegnung auf Augenhöhe zu ermöglichen. 

Skepsis und Perspektivwechsel 

Die ersten Reaktionen waren teilweise von Skepsis geprägt. „Gerade einige Frauen aus den Filialen haben sich gefragt: Warum braucht es überhaupt ein Frauennetzwerk? Ich arbeite doch gut mit Männern zusammen“, berichtet Nathalie Mainka. Im Laufe des Tages verschob sich diese Perspektive. „Es wurde klar, dass es nicht um Abgrenzung geht, sondern um Unterstützung. Auch für Frauen, die sich vielleicht nicht trauen, bestimmte Themen vor Ort anzusprechen.“ 

Ein zentraler Gedanke war dabei die Vorbildwirkung. Melanie Naumann bringt es so auf den Punkt: „In manchen Filialen läuft es sehr gut, weil dort gemischte Teams arbeiten. Aber etwa die Hälfte unserer Filialen hatte lange keine Frau im Team. Uns geht es darum, diese guten Beispiele sichtbar zu machen und weiterzutragen.“ 

Mehrwert für Teams und Kundschaft 

Auch der Blick auf die Kundschaft spielte eine wichtige Rolle. „Fünfzig Prozent aller Kunden und Kundinnen sind nicht männlich. Diverse Teams und insbesondere Frauen im Fahrradfachhandel bringen unterschiedliche Perspektiven. Damit werden Teams besser. Kommunikationsstile und Beratungsschwerpunkte heterogen, wodurch sich manche Käufer und Käuferinnen besser verstanden, sicherer beraten und insgesamt wohler fühlen“, sagt Melanie Naumann. „Gerade im direkten Kundenkontakt in den Filialen führt das zu höherer Beratungsqualität, größerem Vertrauen und messbar stärkeren Kauf- und Bindungsentscheidungen. Klar können Männer Frauen beraten, aber wir wollen den Kundinnen und Kunden die Wahl lassen.“ 

Verstetigung des Netzwerks 

Nach dem erfolgreichen Kick-off folgten weitere Netzwerktreffen, inzwischen digital. „Wir treffen uns quartalsweise für etwa eine Stunde“, erläutert Nathalie Mainka. „Es gibt immer ein Thema, zum Beispiel die Filiale aus weiblicher Mitarbeitersicht oder aus Kundinnensicht. Das ist für uns als Unternehmen ein echter Mehrwert.“ 

Mit rund zehn bis zwölf Teilnehmerinnen hat sich eine gute Größe etabliert. „Alle, die teilnehmen, sind wirklich engagiert“, ergänzt Melanie Naumann. „Das ist kein Pflichttermin, sondern ein Austausch, der Spaß macht.“ 

Zwischenstand und Ausblick 

Aktuell verfügen rund 55 Prozent der Filialen über mindestens eine Frau im Team. Ein wichtiger Meilenstein, aber noch nicht das Ende des Weges. „So ein Netzwerk wird nicht von heute auf morgen Teil der Unternehmenskultur“, sagt Nathalie Mainka. „Aber indem wir es immer wieder sichtbar machen, kann es wachsen – auch für neue Mitarbeiterinnen.“ 

Anderen Unternehmen, die ein ähnliches Netzwerk aufbauen möchten, raten beide zu externer Unterstützung. „Nicht einfach selbst losgehen“, empfiehlt Nathalie Mainka. Melanie Naumann ergänzt: „Man spart unglaublich viel Zeit, wenn man mit jemandem spricht, der das schon gemacht hat. Und man klärt viel schneller, warum man so ein Netzwerk überhaupt braucht.“ 

Der Blick nach vorn ist klar: Little John Bikes will den Frauenanteil in den Filialen weiter erhöhen und insbesondere junge Frauen für das Handwerk und die Fahrradbranche begeistern. „Es gibt sogar schon Filialen mit zwei Frauen“, sagt Melanie Naumann. „Das ist dann fast schon Übererfüllung. Aber genau in diese Richtung wollen wir weitergehen.“ 

Recruiting-Hinweis 

Little John Bikes sucht Auszubildende ab 2026, im Einzelhandel sowie als Zweiradmechatroniker*innen, ausdrücklich auch Frauen. 
Weitere Informationen unter: karriere.littlejohnbikes.de/


Über das Projekt STAFF*Lausitz  
STAFF*Lausitz Steigerung der Arbeitgeberattraktivität – Gleichstellung als ein Erfolgsfaktor der Unternehmensstrategie zeigt: Gleichstellung ist kein Nice-to-Have, sondern ein echter Erfolgsfaktor für die Unternehmensstrategie. In Zeiten von Strukturwandel, Fachkräftemangel und Digitalisierung unterstützt das Projekt kleine und mittlere Unternehmen in der Lausitz dabei, ihre Personal- und Organisationsentwicklung diskriminierungsarm, zukunftsorientiert und gleichstellungsbewusst zu gestalten. Im Zentrum stehen Inhouse-Schulungen, Weiterbildungen, Netzwerke und individuelle Begleitung mit bspw. dem Ziel, Frauen zu fördern und Unternehmenskulturen zu schaffen, die für alle Lebensmodelle und Mitarbeitenden attraktiv sind. Des Weiteren werden Themen aus den Bereichen Future Skills, New Work und Digitale Kompetenzen behandelt.

Geht es weiter? Ja! Unser Nachfolgeprojekt BOOST(H)ER baut auf den Erfahrungen von STAFF*Lausitz auf und setzt neue Impulse. So setzt sich der Verein Wertewandel weiter für mehr Gleichstellung, starke Teams und mehr Arbeitgeberattraktivität ein.

Sie möchten dabei sein? Dann melden Sie sich bei uns. Mail:

Wir freuen uns auf interessierte Unternehmen, neue Netzwerkpartner*innen und engagierte Führungskräfte.

Marketing ist Teamarbeit!

Inhouse-Schulung bei der ELG Baustoffhandel Calau eG

In den vergangenen zwei Tagen drehte sich bei der ELG Calau GmbH alles um ein zentrales Zukunftsthema: Sichtbarkeit. Gemeinsam mit dem Team der ELG haben wir im Rahmen einer intensiven Inhouse-Schulung daran gearbeitet, wie Marketing ganzheitlich gedacht und als gemeinschaftliche Aufgabe im Unternehmen verankert werden kann.

Im Fokus stand dabei eine klare Botschaft: Marketing ist keine Einzeldisziplin – Marketing ist Teamarbeit. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter trägt dazu bei, Werte, Haltung und Unternehmensgeschichte nach außen sichtbar zu machen. Genau hier setzte die Schulung an: mit praxisnahen Impulsen, Raum für Austausch und der gemeinsamen Entwicklung konkreter Ideen.

Besonders beeindruckt hat uns das enorme kreative Potenzial im Team. Die Offenheit, mit der diskutiert, hinterfragt und weitergedacht wurde, zeigt, wie viel Kraft entsteht, wenn Mitarbeitende aktiv in Marken- und Kommunikationsprozesse eingebunden werden.

Wir bedanken uns herzlich bei der ELG Calau GmbH für das Vertrauen, die engagierte Zusammenarbeit und den gemeinsamen Blick nach vorn. Die Weichen sind gestellt – für mehr Klarheit, mehr Sichtbarkeit und ein Marketing, das von innen heraus wirkt.

Wir sind gespannt, welche Ideen nun in die Umsetzung gehen.


Sie möchten die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens stärken und Ihre Mitarbeitenden aktiv in beispielsweise Kommunikations- und Marketingprozesse einbinden?
Unsere Inhouse-Schulungen richten sich an Unternehmen, die ihre internen Kompetenzen im Bereich Marketing, Zusammenarbeit und strategischer Kommunikation weiterentwickeln möchten.

Die Formate sind praxisnah, bedarfsorientiert und lassen sich im Rahmen von Förderprojekten umsetzen. Dabei stehen insbesondere der Kompetenzaufbau im Team, nachhaltige Organisationsentwicklung und die Stärkung von Arbeitgeberattraktivität im Fokus. Gern prüfen wir gemeinsam, welche Fördermöglichkeiten für Ihr Unternehmen in Frage kommen und wie eine passgenaue Umsetzung aussehen kann.

Kontakt

BOOST(H)ER – Female Empowerment in der Transformation

Unternehmenskultur stärken. Zukunft gemeinsam gestalten.

Mit dem Projekt BOOST(H)ER – Female Empowerment in der Transformation begleiten wir als Wertewandel e. V. kleine und mittlere Unternehmen in Brandenburg und Sachsen dabei, ihre Unternehmenskultur zukunftsfähig, diskriminierungsfrei und gleichstellungsbewusst weiterzuentwickeln.

BOOST(H)ER startet am 1. Januar 2026 und wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Warum BOOST(H)ER?

Wir sind überzeugt: Gute Arbeitsbedingungen, Gleichstellung und die gezielte Förderung von Frauen sind keine Zusatzaufgaben, sondern zentrale Erfolgsfaktoren für nachhaltigen Unternehmenserfolg. In Zeiten von Strukturwandel, Fachkräftemangel und Digitalisierung braucht es Unternehmenskulturen, die Vielfalt wertschätzen und unterschiedliche Lebens- und Karrierephasen mitdenken.

Genau hier setzt BOOST(H)ER an.

Was wir Unternehmen bieten

Im Mittelpunkt des Projekts stehen passgenaue, praxisnahe Angebote, die sich an den individuellen Herausforderungen der Unternehmen orientieren. Dazu gehören:

  • eine strukturierte Bestandsaufnahme zur Ermittlung von Weiterbildungs- und Entwicklungsbedarfen
  • Trainings und Workshops für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • eine Weiterbildungsreihe zur Entwicklung und Förderung von Frauen
  • ein Coaching- und Mentoringprogramm für Frauen
  • der Aufbau von Netzwerken und Austauschformaten

Die Begleitung erfolgt flexibel und kostenfrei. Eine Projektlotsin oder ein Projektlotse fungiert dabei als zentrale Schnittstelle zwischen Unternehmen und Projektteam.

Für wen ist BOOST(H)ER gedacht?

BOOST(H)ER richtet sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handwerk und anderen Branchen in Brandenburg und Sachsen. Teilnehmen können Mitarbeitende und Führungskräfte gleichermaßen.

Unsere Erfahrung

Seit 2013 begleiten wir bei Wertewandel e. V. Unternehmen in Sachsen und Brandenburg bei ihrer zukunftsorientierten Personal- und Organisationsentwicklung. Über 120 Betriebe haben bereits von unserer individuellen Begleitung, unserer Praxisnähe und unserem Netzwerk erfahrener Trainer*innen profitiert.

Unser Ansatz ist dabei immer derselbe: wertschätzend, passgenau und wirksam – mit dem Ziel, echten Kulturwandel anzustoßen und langfristig zu verankern.

Projektlaufzeit und Einstieg

  • Projektlaufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2028
  • Einstiegstermine: 01.04.2026 · 01.01.2027 · 01.10.2027
  • Dauer: flexibel nach Vereinbarung

Interesse an einer Teilnahme?

Wir freuen uns über Unternehmen, die ihre Unternehmenskultur aktiv weiterentwickeln und Frauen gezielt stärken möchten.

Kontakt:
Corry Kröner | Vivien Eichhorn
Telefon: 0355 72 99 98 58
E-Mail:

„STAFF*Lausitz war ein Faktor für unseren Wertewandel.“ 

Als Tom Lehnert im April 2022 die Geschäftsführung des Familiencampus Lausitz und des Rettungsdienstes Niederlausitz übernahm, war für ihn klar: Hier soll sich etwas bewegen. Das Thema Gleichstellung, moderne Unternehmenskultur und ein echter Wertewandel standen für ihn ganz oben auf der Agenda. Nicht als Imagepflege, sondern als echter Veränderungsprozess. 

Dass er nur wenige Monate nach seinem Start im Projekt STAFF*Lausitz mitmachte, war kein Zufall. „Ich hatte das Projekt über LinkedIn entdeckt – und wusste sofort: Das passt. Das brauchen wir“, erzählt er rückblickend. 


Zwei Unternehmen – eine Vision

Der Familiencampus Lausitz ist ein lebendiger Ort mit vielen Facetten: Kinder- und Jugendhilfe an mehreren Standorten, Angebote für Kita-Gruppen und Schulklassen, Workshops für Führungskräfte, Gesundheitsbildung in Kooperation mit dem Sana Klinikum Niederlausitz und jede Menge Leben dazwischen. 

Auch der Rettungsdienst Niederlausitz, der im gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz tätig ist, gehört zur Unternehmensgruppe. Hier ist Lehnert ebenfalls Geschäftsführer. Zwei sehr unterschiedliche Arbeitswelten, doch ein gemeinsames Ziel: eine moderne Unternehmenskultur, die Wertschätzung, Gleichstellung und Entwicklung ernst nimmt. 

Mit Haltung in die Führung

STAFF*Lausitz kam genau zur richtigen Zeit. „Wir hatten Aufholbedarf – in Sachen Gleichstellung, Sprache, Haltung“, so Lehnert offen. Für ihn war klar: Führungskräfteentwicklung ist der Schlüssel. Deshalb wurden gezielt Formate gewählt, die sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende stärken. Thematisch breit, aber mit klarem Fokus: Resilienz, diskriminierungsfreie Sprache, wertschätzende Kommunikation, Bewerbendenansprache. 

Von Anfang an transparent 

Ein neues Projekt, neue Formate, neue Themen, das braucht Kommunikation. Lehnert hat früh intern informiert, das Projekt im Newsletter angekündigt und Mitarbeitende eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Wichtig war ihm, dass die Weiterbildungsangebote nicht nur von „oben“ kommen: Kolleginnen aus dem Personalbereich und aus der Teamassistenz trugen das Projekt in die Belegschaft. „Das hat einen riesigen Unterschied gemacht. Wenn es nicht nur Chefsache ist, sondern von innen kommt“, so Lehnert. 

Und das hat funktioniert: „Die Angebote aus STAFF*Lausitz waren attraktiv, das hat sich rumgesprochen – da wollte man beim nächsten Mal auch dabei sein.“ 

Spürbare Veränderungen

„Natürlich merkt man nicht über Nacht, dass sich alles ändert“, sagt Tom Lehnert. Aber viele kleine Entwicklungen haben sich inzwischen zu einem Kulturwandel zusammengesetzt: „Wir schreiben Stellen anders aus. Wir führen Bewerbungsgespräche anders. Wir denken anders über Kommunikation miteinander und über unser Selbstbild als Arbeitgeber.“ 

Besonders gefreut hat ihn, dass Mitarbeitende sich plötzlich über Themen wie Selbstreflexion, Haltung und gewaltfreie Kommunikation austauschten, Themen, „über die vorher noch nicht offen gesprochen wurde“. Für Tom Lehnert ein echtes Signal: „Da ist was passiert.“ 

Und wie geht’s weiter? 

Der Familiencampus und der Rettungsdienst Niederlausitz wollen weitermachen. „Wir haben uns für eine zweite Projektphase beworben. Denn ohne die Förderung könnten wir diese Qualität an Weiterbildung aus eigenen Mitteln nicht stemmen.“ Auch unabhängig vom Projekt bleibt das Thema auf der Agenda: Maßnahmen werden mit dem Betriebsrat abgestimmt, neue Impulse gesucht, Schulungen fortgeführt. 

Sein Wunsch für die Zukunft? Mehr Formate, die weibliche Führungskräfte stärken, aber eingebettet in Angebote für alle. „Gleichstellung ist kein Frauenthema. Es betrifft alle. Und gerade Männer sollten sich für Veränderung engagieren.“ 

Empfehlung vom Geschäftsführer

Was er anderen Unternehmen rät? „Mitmachen! Der Verein Wertewandel bietet mit den Projekten zur Fachkräftesicherung und Steigerung der Arbeitgeberattraktivität eine Chance, die man als mittelständisches Unternehmen allein so nicht bekommt: Austausch, Impulse, Unterstützung für echten Kulturwandel.“ 

Tom Lehnert sagt das mit Überzeugung und aus Erfahrung. „STAFF*Lausitz war für uns ein wichtiger Faktor auf dem Weg zu einem offenen, modernen Unternehmen. 


Über das Projekt STAFF*Lausitz  
STAFF*Lausitz Steigerung der Arbeitgeberattraktivität – Gleichstellung als ein Erfolgsfaktor der Unternehmensstrategie zeigt: Gleichstellung ist kein Nice-to-Have, sondern ein echter Erfolgsfaktor für die Unternehmensstrategie. In Zeiten von Strukturwandel, Fachkräftemangel und Digitalisierung unterstützt das Projekt kleine und mittlere Unternehmen in der Lausitz dabei, ihre Personal- und Organisationsentwicklung diskriminierungsarm, zukunftsorientiert und gleichstellungsbewusst zu gestalten. Im Zentrum stehen Inhouse-Schulungen, Weiterbildungen, Netzwerke und individuelle Begleitung mit bspw. dem Ziel, Frauen zu fördern und Unternehmenskulturen zu schaffen, die für alle Lebensmodelle und Mitarbeitenden attraktiv sind. Des Weiteren werden Themen aus den Bereichen Future Skills, New Work und Digitale Kompetenzen behandelt.

Geht es weiter? Ja! Ein Nachfolgeprojekt ist bereits in Planung, das auf den Erfahrungen von STAFF*Lausitz aufbaut und neue Impulse setzt. So setzt sich der Verein Wertewandel weiter für mehr Gleichstellung, starke Teams und mehr Arbeitgeberattraktivität ein.

Sie möchten dabei sein? Dann melden Sie sich bei uns. Mail:

Wir freuen uns auf interessierte Unternehmen, neue Netzwerkpartner*innen und engagierte Führungskräfte.

Erfolgreiche Inhouse-Schulung bei der Lucas Group

Kommunikation stärken, Teamgeist fördern

Im Rahmen unseres Projekts STAFF*Lausitz durften wir gemeinsam mit Trainerin Nina Bessing die Inhouse-Schulungen für und mit der Lucas Group durchführen – und das mit großem Erfolg!

Ausgangslage:
Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, die interne Kommunikation zu verbessern und ein einheitliches Konzept zu entwickeln, das alle Mitarbeitenden – auch dezentrale Teams – erreicht.

Unser Workshop-Ziel:

  • Entwicklung klarer und strukturierter Kommunikationswege
  • Teambuilding und Stärkung des WIR-Gefühls
  • Partizipation und Feedbackkultur
  • Weniger Informationsverluste und mehr Transparenz

Das Ergebnis:
An intensiven Workshoptagen hat das Team gemeinsam mit uns und Nina Bessing erarbeitet, welche Informationen wirklich wichtig sind, wie diese effektiv geteilt werden können und welche Kommunikationskanäle am besten funktionieren. Das Feedback war großartig: ein motiviertes Team, viele Aha-Momente und ein spürbar stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Der gemeinsame Austausch ist wertvoll und bereitet den Weg für eine erfolgreiche Zukunft.


Über das Projekt STAFF*Lausitz

STAFF*Lausitz Steigerung der Arbeitgeberattraktivität – Gleichstellung als ein Erfolgsfaktor der Unternehmensstrategie zeigt: Gleichstellung ist kein Nice-to-Have, sondern ein echter Erfolgsfaktor für die Unternehmensstrategie. In Zeiten von Strukturwandel, Fachkräftemangel und Digitalisierung unterstützt das Projekt kleine und mittlere Unternehmen in der Lausitz dabei, ihre Personal- und Organisationsentwicklung diskriminierungsarm, zukunftsorientiert und gleichstellungsbewusst zu gestalten. Im Zentrum stehen Inhouse-Schulungen, Weiterbildungen, Netzwerke und individuelle Begleitung mit bspw. dem Ziel, Frauen zu fördern und Unternehmenskulturen zu schaffen, die für alle Lebensmodelle und Mitarbeitenden attraktiv sind. Des Weiteren werden Themen aus den Bereichen Future Skills, New Work und Digitale Kompetenzen behandelt.

Geht es weiter? Ja! Ein Nachfolgeprojekt ist bereits in Planung, das auf den Erfahrungen von STAFF*Lausitz aufbaut und neue Impulse setzt. So setzt sich der Verein Wertewandel weiter für mehr Gleichstellung, starke Teams und mehr Arbeitgeberattraktivität ein.

Sie möchten dabei sein? Dann melden Sie sich bei uns. Mail: 

Wir freuen uns auf interessierte Unternehmen, neue Netzwerkpartner*innen und engagierte Führungskräfte.