Wie können wir Engagement stärken, gute Ideen sichtbar machen und gemeinsam Zukunft gestalten? Antworten darauf entstehen vor allem dort, wo Menschen zusammenkommen, Erfahrungen teilen und voneinander lernen.
Genau dafür gibt es das Fest für Engagement und Beteiligung der Bürgerregion Lausitz.
Am 10. Oktober 2026 findet die Veranstaltung bereits zum dritten Mal statt. Die vergangenen Feste haben eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind. Hier entstehen neue Kontakte, Kooperationen und Ideen, die weit über den Tag hinaus wirken. Engagierte Menschen aus Vereinen, Initiativen, Kommunen, Projekten und Netzwerken kommen miteinander ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam Perspektiven für die Lausitz.
In diesem Jahr laden die Bürgerregion Lausitz, die Lokale Aktionsgruppe Spreewaldverein e.V. und das Esperanto Stacio Halbe zu einem kompakten Veranstaltungsformat ein. Dabei steht die Idee im Mittelpunkt, ein Fest zu gestalten, das nicht nur inspiriert, sondern auch für andere Regionen und Initiativen leicht nachahmbar ist.
Freuen Sie sich auf die Vorstellung unserer aktuellen Publikation zu engagierten Orten in der Lausitz, spannende Einblicke in die Reihe „Dörfer im Fokus“, kurze Impulse aus der Praxis sowie eine gemeinsame Mitmachwerkstatt. Natürlich bleibt auch genügend Zeit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und den Austausch über Ideen, Herausforderungen und Chancen für die Region.
Ob langjährig engagiert oder neu dabei: Das Fest bietet Raum für alle, die die Lausitz aktiv mitgestalten und sich mit anderen vernetzen möchten.
Samstag, 10. Oktober 2026
Einlass: 10:00 Uhr
Start: 10:30 Uhr
Esperanto Stacio
Bahnhofstraße 30
15926 Halbe
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen Engagement sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die Zukunft der Lausitz zu setzen.
Wie soll sich eine Region entwickeln, wenn dort auch morgen Menschen gut und gerne leben sollen? Das ist keine banale Frage. Ein Blick in ganz andere Realitäten kann helfen, Einseitigkeiten und blinde Stellen zu überwinden. Die Diskussion im Rheinischen Revier benötigt einen solchen frischen Wind, um festgefahrene Positionen zu verlassen.
Eine solche Quelle der Inspiration kann die Lausitzer Braunkohleregion sein. Diese sieht dem Ende der Kohleförderung im Jahr 2038 entgegen. Schon heute engagieren sich viele zivilgesellschaftliche Initiativen für lebenswerte Perspektiven nach der Kohlezeit. Sie können auf finanzielle, logistische und methodische Unterstützung zurückgreifen.
Gründe genug für zivilgesellschaftlich engagierte Menschen aus dem Rheinischen Revier, im Juni 2026 in die Lausitz zu reisen. Gastlich empfangen, ging es bei dieser Fahrt ans Eingemachte. Die Blickwinkel wechselten häufig. Dies verringerte die Chance, in den Selbstgewissheiten der eigenen Komfortzone und Bubble verbleiben zu können.
Die Vielfalt von Orten, an denen in der Lausitz Strukturwandel gestaltet wird, inspiriert. Sicherlich gibt es dort auch touristische Konzepte und Projekte, wie Badeseen mit Freizeitinfrastruktur oder Eventlocations wie an der gigantischen Abraumförderbrücke F 60. Das fördert Wertschöpfung und steigert die Lebensqualität in der Region.
Zugleich gibt es aber auch viele bürgerschaftlich getragene Initiativen, die sich um den sozialen Zusammenhalt, um Begegnungsorte, um kulturelle Angebote kümmern. Dafür braucht es Motoren und Kümmerer, begleitet und gestärkt durch regionale Netzwerke oder lokales Quartiersmanagement. Auch Kommunen sind in der Lausitz an Bord.
Dass möglichst alle miteinander reden, eher auf das Verbindende schauen als auf das Trennende, ist Voraussetzung dafür, dass Neues und Besonderes gelingt. Das machten verschiedene Personen deutlich, mit denen die Delegation sprechen durfte. Diese Botschaft gehört zu den zentralen Impulsen, die der Revieraustausch erbrachte.
Nur so lässt sich Strukturwandel ganzheitlich gestalten. Inspirierend an dieser Stelle der Perspektivwechsel, den Gesprächspartner Stefan Röhrscheid von der NABU-Stiftung Nationales Kulturerbe ermöglichte. Die Stiftung hat ehemalige Bergbauflächen gekauft. Diese werden nun von der Natur zurückerobert, der Mensch hat hier Nachrang.
Das mag befremdlich wirken aus der Perspektive von Institutionen und Menschen, die auf Wertschöpfung oder Erschließung für Freizeitzwecke setzen. Und doch registriert Stefan Röhrscheid Akzeptanz von allen Seiten. Das mag daran liegen, was er als Haltung formuliert: Als Besitzer muss man mit allen Gruppen reden und Lösungen suchen.
Die Bevölkerung der Lausitz einzubeziehen, ist eine große Herausforderung, der sich Akteure wie Wertewandel e.V. stellen. Die Menschen sind nach der Wende vielfach enttäuscht worden und haben daher eine eher skeptische Haltung entwickelt. Eine Gesprächspartnerin sagte, es liege eine Depression über der Region.
Ein Besuch einer ehemaligen Brikettfabrik in Hoyerswerda verdeutlichte, wie stark das Trauma der Strukturbrüche in der Lausitz nachwirkt. Innerhalb weniger Nachwendejahre gingen unvermittelt drei Viertel der Industriearbeitsplätze verloren. Viele Städte und Orte haben seitdem mehr als die Hälfte an Einwohnern verloren, bauen Wohnraum zurück.
Worunter Menschen auch leiden, ist die Entwertung ihrer ehemaligen Arbeit, und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen sind ihre Branchen aus der Region verschwunden, zum anderen aber auch vielfach die Gebäude und mit ihnen die Erinnerung an das, was Generationen von Familien mit Kenntnis und Körperkraft leisteten und schufen.
Mit Weitblick wurde aus der Brikettfabrik die Energiefabrik Knappenrode. Viele Menschen packten mit an, um einen besonderen Erinnerungsort zu gestalten. Das Gebäude wurde erhalten, mit seinen alten Maschinen. Von Etage zu Etage lässt sich der ganze Prozess der Brikettherstellung nachvollziehen und anschaulich erklären.
Wie in der Energiefabrik engagieren sich auch in Lauchhammer Menschen für die Erinnerung und damit Würdigung untergegangener oder untergehender Industriearbeit. Der Heimat- und Kulturverein gehört zu der vielfältigen Landschaft an Initiativen und Angeboten, die das Vereinsheim DomiZiel bevölkern – ein wichtiger neuer Ort.
Bei einigen Gelegenheiten wie zum Beispiel bei einem Stadtspaziergang durch Weißwasser kam ein eigentümliches Befinden der Menschen in der Region zur Sprache. Das Gefühl ist, in einer Zwischenwelt zu leben. Es ist etwas nicht mehr, aber das Neue ist noch nicht. Das verunsichert mehr, als dass es als Chance gesehen wird.
Mit diesen Eindrücken im Gepäck, reisten die Delegierten zurück ins Rheinische Revier. Sicherlich lässt sich nicht alles eins zu eins übertragen, sind die Verhältnisse verschieden. Und doch lässt sich gut in der Lausitz studieren, was möglich ist, wenn Gemeinsinn die Oberhand behält gegenüber partikularen Perspektiven und Interessen.
Gestaltet wurde der Austausch zwischen zivilgesellschaftlich Engagierten im Rheinischen Revier und in der Lausitz von Wertewandel e.V., Nell-Breuning-Haus, Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier und NABU NRW.
Die Impulse der Reise werden in das Projekt „Mind the Gap“ eingespeist, das Beteiligungslücken im Strukturwandel ausleuchtet. Eines ist schon heute klar: Der Austausch zwischen den beiden Regionen wird weitergehen.




































Danke an Thomas Hohenschue für die tollen Bilder und den Beitrag.
Und was sagen wir? Wir bedanken uns bei unseren Gästen und allen, die uns geholfen haben einen tollen Austausch zu erleben:
Danke für die Zeit an Mirko Buhr (Bürgermeister der Stadt Lauchhammer) und Katja Dietrich (Oberbürgermeisterin der Stadt Weißwasser).
Danke für die Inputs an Stefan Röhrscheid (Projektleiter der NABU- Stiftung Nationales Naturerbe im Naturparadies Grünhaus),an unsere Kolleginnen Lilli Teich, Lisa Hübner und Carolin Poensgen für die Einblicke in die Quartiersarbeit und Kira Sawicka für die Vorstellung des Projektes Bürgerregion Lausitz , an Christine Bertschi (Spreeakademie), dem NABU Weißwasser, an Vorständin Gerlinde Michaelis und Annemarie Feind vom Kultur- und Heimatverein Lauchhammer e.V. ,
und Danke für die tolle Versorgung und Verpflegung unserer Gäste an den Familienpark Senftenberger See und an das Gasthaus zur Erholung in Lauchhammer und unsere Kollegin Mara Jähnig.
Wir werden weiterhin in Kontakt bleiben und uns austauschen. Denn auch wenn es einige Bereiche gibt, die wir nicht miteinander vergleichen können, haben wir doch viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Außerdem zeigt so ein Besuch, wie unsere Arbeit wahrgenommen wird und wir erhielten Zuspruch, kritische Nachfragen und eine Menge Motivation und Inspiration.
Am 4. Juni 2026 fand in Peitz der zweite Vereinsstammtisch statt. In den Räumlichkeiten der SG Eintracht Peitz kamen engagierte Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter zusammen, um sich in offener Runde auszutauschen und gemeinsame Themen weiterzuentwickeln.
Nach einer kurzen Begrüßung und einem Rückblick auf die bisherigen Treffen stand vor allem der Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Ideen im Mittelpunkt. In lockerer Atmosphäre wurden zahlreiche Impulse gesammelt und gemeinsam diskutiert. Ein zentrales Thema war die mögliche Weiterentwicklung und Wiedererweckung des Tags der Vereine. Dieser könnte künftig im September stattfinden. Zudem wurden Ideen für weitere Angebote für junge Menschen und Kinder gesammelt sowie der Bedarf an Übungsleiterinnen und Übungsleitern thematisiert. Wer Interesse hat, ein Übungsleitender zu werden, für einen Verein in Peitz, ist gern gesehen.
Auch organisatorische Fragen wurden angegangen. So wurde vereinbart, gemeinsam an der Erstellung von Informationsmaterial wie Flyern zu arbeiten. In Zukunft sollen Termine besser abgestimmt werden und die Kommunikation untereinander verbessert. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, Angebote sichtbarer zu machen und Kooperationen zwischen den Vereinen zu stärken.
Ein weiterer Schritt ist die Sammlung von Veranstaltungsterminen, die perspektivisch gebündelt werden sollen, um Überschneidungen zu vermeiden und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Der Vereinsstammtisch zeigt einmal mehr, dass der Austausch vor Ort konkrete Ansätze für Zusammenarbeit schafft und das Netzwerk der Vereine in Peitz stärkt.

Als Bürgerregion Lausitz begleiten wir den Stammtisch in seinen Anfängen und stehen helfend und beratend zur Seite. Als Anerkennung und Wertschätzung wurde auch die Anwesenheit von Amtsdirektor Norbert Krüger wahrgenommen. Dieser mischte sich interessiert in die Diskussionen ein und versprach Unterstützung für einzelne Ideen.
Der nächste Vereinsstammtisch ist bereits geplant:
📅 10. September 2026
🕕 18:00 Uhr
Gern einfach vorbeischauen.
Wie können ehemalige Bergbauregionen ihre Zukunft nachhaltig, demokratisch und gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Revieraustausch Lausitz 2026. Vom 17. bis 20. Juni reist eine rund 20-köpfige Delegation aus dem Rheinischen Revier in die Lausitz, um Projekte kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Entwicklung beider Regionen mitzunehmen.
Der Revieraustausch ist eine Kooperation des Wertewandel e.V. / Bürgerregion Lausitz aus der Lausitz, des Nell-Breuning-Hauses, der Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier sowie des NABU NRW mit dem Projekt MutZuRNatuRR.
Während des viertägigen Programms besuchen die Teilnehmenden verschiedene Orte des Wandels in der Lausitz. Stationen sind unter anderem das Naturparadies Grünhaus, die Besucherförderbrücke F60, die Stadt Lauchhammer, die Energiefabrik Knappenrode sowie Weißwasser/Oberlausitz.
Im Naturparadies Grünhaus stehen Fragen des Naturschutzes, der Landschaftsentwicklung und des Wassermanagements im Mittelpunkt. In Lauchhammer lernen die Gäste Projekte der Bürgerbeteiligung, des Quartiersmanagements und der Regionalentwicklung kennen. Darüber hinaus bietet ein Workshop zur Beteiligungskultur Raum für Diskussionen über Herausforderungen und Chancen gesellschaftlicher Mitgestaltung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Zukunft der Bergbauregionen. Die Energiefabrik Knappenrode vermittelt Einblicke in die industrielle Vergangenheit der Lausitz und zeigt gleichzeitig, wie ehemalige Industriestandorte heute als Orte des Lernens und der Begegnung genutzt werden können.
Höhepunkt der Reise ist der überregionale Revierdialog am 19. Juni 2026 im Ratssaal der Stadt Weißwasser. Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Naturschutz, Kommunen, Kirche und regionalen Initiativen aus beiden Revieren kommen hier zusammen, um über Beteiligung, Regionalentwicklung, sozial-ökologische Transformation und die Zukunft ehemaliger Kohleregionen zu diskutieren. Sozial-ökologische Projekte aus der Lausitz stellen ihre Arbeit vor, bevor in Workshops und Gesprächsrunden gemeinsame Herausforderungen und Perspektiven erarbeitet werden.
Der Revieraustausch versteht sich als Plattform für Vernetzung, Wissenstransfer und gegenseitiges Lernen. Die Lausitz und das Rheinische Revier stehen vor ähnlichen Aufgaben: Beide Regionen gestalten den Wandel ehemaliger Kohlereviere und suchen nach Wegen, wirtschaftliche Entwicklung, ökologische Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander zu verbinden. Der Austausch macht erfolgreiche Ansätze sichtbar und stärkt die Zusammenarbeit engagierter Akteurinnen und Akteure über Ländergrenzen hinweg.
Das Programm kann gern auf Anfrage zugesendet werden. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Kontakt
Wertewandel – Soziale Innovation und demokratische Entwicklung e.V.
Vivien Eichhorn
Regionalbüro Lausitz
Straße der Jugend 33
03050 Cottbus
Telefon: +49 151 70394289
E-Mail:
Carolin Kahn
Projektmanagerin
Telefon: 0355 78429168
E-Mail:
Wie bewahrt man die Geschichte einer Region, die sich mitten im Wandel befindet?
Mit dem Projekt „Geschichte(n) der Braunkohleregion bewahren und zukunftsfähig vermitteln“ haben wir als Wertewandel e.V. gemeinsam mit ehrenamtlichen Erinnerungsträger:innen, Museen und Initiativen aus der Lausitz genau diese Frage in den Mittelpunkt gestellt.
In einer mehrteiligen Workshop-Reihe kamen über 90 Akteur:innen aus 30 Vereinen, Museen und Ausstellungen zusammen. Gemeinsam haben wir zentrale Herausforderungen der regionalen Erinnerungskultur sichtbar gemacht: fehlende Räume, Nachwuchssorgen, begrenzte finanzielle Ressourcen, mangelnde Sichtbarkeit, aber auch einen enormen Schatz an Wissen, Engagement und persönlichen Geschichten.
Die Ergebnisdokumentation bündelt praxisnahe Impulse zu:
Besonders deutlich wurde: Geschichte der Braunkohleregion lebt von persönlichen Erinnerungen – von Arbeit, Umsiedlung, Gemeinschaft und Neubeginn. Viele Lausitzerinnen und Lausitzer wünschen sich offene Orte, an denen diese Geschichten gesammelt, erzählt und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Die Publikation versteht sich als Einladung, Erinnerungskultur nicht als Rückblick, sondern als aktive Gestaltungsaufgabe im Strukturwandel zu begreifen – gemeinschaftlich, partizipativ und zukunftsorientiert.
Hier kann die Publikation heruntergeladen werden.
„Räume für Beteiligung“
08. November | Projektraum Drahnsdorf
Am 8. November verwandelte sich der Projektraum Drahnsdorf in einen lebendigen Experimentierraum für engagierte Menschen: Gemeinsam mit dem Projektraum und als Knotenpunkt Nord im Rahmen der Bürgerregion Lausitz organisierte Wertewandel e.V. das Fest für Engagement und Beteiligung unter dem Motto „Räume für Beteiligung“.
Der Tag startete mit einem kompakten Input zur Bürgerregion Lausitz und der Frage, wie Räume Beteiligung möglich machen. Anschließend gaben inspirierende Praxisbeispiele den Ton an: Initiativen wie Commoning Cottbus, das Zentrum für Dialog und Wandel und der Bahnhof Klasdorf zeigten, wie unterschiedlich „Räume“ für Zivilgesellschaft gestaltet und geöffnet werden können. Diese Erfahrungsberichte wirkten für die Teilnehmenden ermutigend und konkret. Viele steckten sich sichtbare To-dos und neue Ideen ab.
In Kleingruppen setzten die Teilnehmer*innen unterschiedliche Szenarien um. Vom „Mais-vs-Kürbis“-Konflikt über die Planung eines Jugendstraßenfests bis hin zum generationsübergreifenden Familiencafé. Aufgabe war jeweils, mit Mobiliar, Atmosphäre und Spielregeln Räume zu schaffen, die Austausch auf Augenhöhe ermöglichen. Ergebnis: kreative Lösungen, überraschende Annäherungen und ein Haufen Ideen, wie Räume Konflikte moderieren, Kreativität fördern oder Begegnung erleichtern können.
„Die Energie im Raum war einfach unglaublich. Die Teilnehmenden haben mit so viel Offenheit, Humor und Kreativität gearbeitet, dass aus einfachen Möbeln plötzlich echte Begegnungsorte wurden. Genau solche Momente zeigen, wie stark unsere Region ist, wenn Menschen zusammenkommen und sich gegenseitig etwas zutrauen.“
— Caro Kahn, Wertewandel e.V., Veranstalterin
Hier brachten die Anwesenden eigene Themen ein, arbeiteten in Kleingruppen und vernetzten sich aktiv. Das Feedback war eindeutig: der Tag wurde als bereichernd, mutmachend, inspirierend und praktisch relevant wahrgenommen. Insbesondere der Projektraum Drahnsdorf bot mit seiner Atmosphäre den idealen Rahmen, um Ideen sofort auszuprobieren.
Wertewandel nimmt die Erkenntnisse mit: „Räume für Beteiligung“ sind ein zentraler Baustein für zivilgesellschaftliches Engagement, nicht zuletzt im Zusammenhang des Strukturwandels. Wir sehen viel Potenzial, diese Formate weiterzuentwickeln und als feste Infrastruktur für Austausch, Begegnung und Mitgestaltung zu verankern.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die Offenheit und rege Beteiligung. Vielen Dank an das Team des Projektraumes Drahnsdorf für die großartige Zusammenarbeit.










Fotos by Leon Kopsch Produktion
Kurzfakten
Wir konnten auch erneut feststellen, wie bereichernd die Veranstaltung mit Kooperationspartnern ist. Daher freuen wir uns auf weitere. Bei Interesse, meldet euch gern bei uns.
Kontakt & Nachfragen:
Bürgerregion Lausitz
Caro Kahn & Kira Sawicka