Zwei Reviere, gemeinsame Zukunft: Zivilgesellschaftlicher Revieraustausch bringt Lausitz und Rheinland zusammen

Delegation aus dem Rheinischen Revier besucht vom 17. bis 20. Juni 2026 die Lausitz

Wie können ehemalige Bergbauregionen ihre Zukunft nachhaltig, demokratisch und gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Revieraustausch Lausitz 2026. Vom 17. bis 20. Juni reist eine rund 20-köpfige Delegation aus dem Rheinischen Revier in die Lausitz, um Projekte kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Entwicklung beider Regionen mitzunehmen.

Veranstalter & Stationen

Der Revieraustausch ist eine Kooperation des Wertewandel e.V. / Bürgerregion Lausitz aus der Lausitz, des Nell-Breuning-Hauses, der Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier sowie des NABU NRW mit dem Projekt MutZuRNatuRR.


Während des viertägigen Programms besuchen die Teilnehmenden verschiedene Orte des Wandels in der Lausitz. Stationen sind unter anderem das Naturparadies Grünhaus, die Besucherförderbrücke F60, die Stadt Lauchhammer, die Energiefabrik Knappenrode sowie Weißwasser/Oberlausitz.
Im Naturparadies Grünhaus stehen Fragen des Naturschutzes, der Landschaftsentwicklung und des Wassermanagements im Mittelpunkt. In Lauchhammer lernen die Gäste Projekte der Bürgerbeteiligung, des Quartiersmanagements und der Regionalentwicklung kennen. Darüber hinaus bietet ein Workshop zur Beteiligungskultur Raum für Diskussionen über Herausforderungen und Chancen gesellschaftlicher Mitgestaltung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Zukunft der Bergbauregionen. Die Energiefabrik Knappenrode vermittelt Einblicke in die industrielle Vergangenheit der Lausitz und zeigt gleichzeitig, wie ehemalige Industriestandorte heute als Orte des Lernens und der Begegnung genutzt werden können.

Besuch in Sachsen

Höhepunkt der Reise ist der überregionale Revierdialog am 19. Juni 2026 im Ratssaal der Stadt Weißwasser. Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Naturschutz, Kommunen, Kirche und regionalen Initiativen aus beiden Revieren kommen hier zusammen, um über Beteiligung, Regionalentwicklung, sozial-ökologische Transformation und die Zukunft ehemaliger Kohleregionen zu diskutieren. Sozial-ökologische Projekte aus der Lausitz stellen ihre Arbeit vor, bevor in Workshops und Gesprächsrunden gemeinsame Herausforderungen und Perspektiven erarbeitet werden.


Der Revieraustausch versteht sich als Plattform für Vernetzung, Wissenstransfer und gegenseitiges Lernen. Die Lausitz und das Rheinische Revier stehen vor ähnlichen Aufgaben: Beide Regionen gestalten den Wandel ehemaliger Kohlereviere und suchen nach Wegen, wirtschaftliche Entwicklung, ökologische Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander zu verbinden. Der Austausch macht erfolgreiche Ansätze sichtbar und stärkt die Zusammenarbeit engagierter Akteurinnen und Akteure über Ländergrenzen hinweg.

Das Programm kann gern auf Anfrage zugesendet werden. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Kontakt

Wertewandel – Soziale Innovation und demokratische Entwicklung e.V.
Vivien Eichhorn
Regionalbüro Lausitz
Straße der Jugend 33
03050 Cottbus
Telefon: +49 151 70394289
E-Mail:


Carolin Kahn
Projektmanagerin
Telefon: 0355 78429168
E-Mail:

12.06.26 – Buntes Stadtteilfest in Lauchhammer-Mitte

Am Freitag, den 12. Juni 2026, lädt das Quartiersmanagement Lauchhammer herzlich zum Stadtteilfest in Lauchhammer-Mitte ein. Dieses findet in diesem Jahr in Kooperation mit der Öko Kita Bummi, ab 14 Uhr in der Max-Baer-Straße 41, statt. 

Auf dem Außengelände der Kindertagesstätte gibt es viele Angebote auszuprobieren, es darf sich kreativ entfaltet und einiges zum Thema Umwelt und Natur dazugelernt werden. Neben Kinderyoga, Bastelstraßen, Snacks und Getränken werden „Dudelina & Lumpi“ wieder für reichlich Unterhaltung bei einem Rasselumzug durch die Neustadt sorgen.
Auch die Tanzgruppe von „Jessy tanzt“ wird bei Jung & Alt für Schwung sorgen. Natürlich können auch die Räumlichkeiten der Kita besichtigt werden.

Wir freuen uns auf diesen bunten Nachmittag voller Action, Spaß und guten Gesprächen mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern. 



Kontakt für Rückfragen: 

Vereinshaus DomiZiel (MGH) 
Quartiersmanagement Lauchhammer 

Lilli Teich 
 

Einladung zur Bürgerversammlung in Lauchhammer

Miteinander reden. Mitgestalten. Mit dabei sein!

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lauchhammer,

was bewegt unsere Stadt gerade? Welche Projekte stehen an? Und wo können Sie sich einbringen? Genau darüber wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen!

Wir laden Sie herzlich zur nächsten Bürgerversammlung ein:

Wo: Aula des Vereinshauses DomiZiel
Alte Gartenstraße 24, Lauchhammer
Wann: 18.02.2026. 16:30 Uhr

Diese Themen stehen auf der Agenda:

  • Aktuelle Neuigkeiten aus der Stadtverwaltung
  • Informationen der GWG Lauchhammer
  • Neues aus dem Vereinshaus DomiZiel
  • Aktuelles aus dem Quartiersmanagement

Kurz gesagt: Ein kompakter Überblick, was läuft und was noch kommen soll. Und vor allem: Raum für Ihre Fragen, Ideen und Anregungen.

Kommen Sie vorbei, bringen Sie Nachbarn und Nachbarinnen mit und lassen Sie uns Lauchhammer zusammen ein Stück besser machen.

Wir freuen uns auf Sie!

Mehr zum Projekt

Begegnungen, die zählen

Pflege vor Ort in Lauchhammer

Manchmal sind es die kleinen Runden, die Großes bewirken. In Lauchhammer lebt „Pflege vor Ort“ von genau diesen Momenten. Eben vom Zuhören, vom Austausch und vom ehrlichen Interesse aneinander. Unser Ziel bleibt dabei klar: älteren Menschen Sicherheit, Orientierung und ein Gefühl von Gemeinschaft zu geben.


In den letzten Wochen war bei uns einiges los. Die Revierpolizei Lauchhammer kam vorbei, um mit den Anwesenden offen über Themen zu sprechen, die bewegen. Von Betrugsmaschen über Sicherheit im Straßenverkehr bis hin zu persönlichen Sorgen. Bei Kaffee und Keksen entstand ein Raum auf Augenhöhe, in dem es nicht um Belehrung ging, sondern um Vertrauen.

Wenig später war das Qualitätsmanagement der Sana Kliniken Niederlausitz zu Gast. Herr Kühn nahm sich Zeit für viele Fragen rund um Patientenrechte und sprach auch über Kritik. Es war ein Gespräch, das gezeigt hat, wie wichtig respektvolle Kommunikation im Gesundheitswesen ist.

Und dann war da noch ein Blick in die Zukunft: Unsere „KI-Kenner“ Rumen und Lilli präsentierten bei der Eröffnung der Woche der Gesundheit und Pflege in Senftenberg das Projekt „KI – für ein gutes Altern“. Ihr Highlight: eine KI-Katze, die für demenziell erkrankte Menschen eine liebevolle Begleiterin sein kann. Ein Beispiel dafür, wie Technik und Fürsorge Hand in Hand gehen können.



Was all diese Begegnungen verbindet, ist das gemeinsame Nachdenken über gutes Altern. Es geht um mehr als Informationen oder Programme. Dabei ist uns wichtig die Würde, das Vertrauen und das Gefühl, nicht allein zu sein aller Teilnehmenden zu betrachten. Genau dafür steht Pflege vor Ort.

Mehr Informationen

Wertewandel- soziale Innovation und demokratische Entwicklung e.V.
Lilli Teich & Vivien Eichhorn
Büro Mehrgenerationenhaus Vereinshaus „DomiZiel“
01979 Lauchhammer

Tel. + 49 (0)151 70176262

Kommen Sie vor Ort vorbei zu folgenden Sprechzeiten:

Mittwoch: 13:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 – 13:00 Uhr

Geschäftig in Lauchhammers Mitte

Im Quartiersmanagement Lauchhammer ist es uns ein Anliegen, die Menschen hinter den Geschäften in der Stadtmitte sichtbar zu machen. Denn sie prägen das Stadtbild, schaffen Begegnungsräume und stärken das Miteinander in unserer Stadt. Den Auftakt unserer neuen Rubrik „Geschäfte in Lauchhammer Mitte“ macht in diesem Monat HEDO Kosmetik, das in diesem Jahr sein 35-jähriges Jubiläum feiert.


„Wir sind vor Ort – seit 35 Jahren“
Ein Interview mit Heike Donath von HEDO Kosmetik in Lauchhammer

Liebe Heike, HEDO feiert dieses Jahr 35-jähriges Jubiläum – herzlichen Glückwunsch! Was bedeutet dir dieser Meilenstein?

Heike Donath: Vielen Dank! 35 Jahre HEDO – das ist für mich nicht nur eine Zahl, das ist eine Lebensreise. Wir sind hier vor Ort fest verwurzelt und haben viele Kundinnen und Kunden über Jahre begleitet. Ich bin besonders stolz auf unser beständiges Team, das mit viel Herzblut arbeitet. Diese familiäre, offene und fröhliche Atmosphäre ist das, was uns ausmacht.

Die Corona-Zeit war sicher auch für euch eine Herausforderung. Wie habt ihr diese Phase erlebt?

Heike Donath: Ja, das war eine schwierige Zeit, aber auch eine, die vieles in Bewegung gebracht hat. Viele Kundinnen haben sich intensiver mit sich selbst beschäftigt, mit ihrer Gesundheit, ihrer Haut und wir durften sie in dieser Zeit begleiten. Es war auch eine Phase der Reflexion, in der der Wunsch, mehr auf sich selbst zu achten, gewachsen ist. Und das ist bis heute geblieben.

Du sagtest einmal: „Mehr Mut, an sich zu denken.“ Was meinst du damit?

Heike Donath: Ich finde, wir alle, gerade auch hier in Lauchhammer, dürfen uns öfter erlauben, an uns selbst zu denken. Sich etwas zu gönnen, sich bewusst etwas Gutes zu tun. Ob das eine Kosmetikbehandlung ist, gute Pflegeprodukte oder ein Duft, der uns den Tag versüßt. Es geht nicht nur um Äußerlichkeiten, sondern um ein gutes Gefühl mit sich selbst.

Naturkosmetik spielt bei euch eine große Rolle. Warum?

Heike Donath: Das Thema Nachhaltigkeit ist für uns schon lange wichtig. Wir arbeiten mit großartigen Marken wie Annemarie Börlind, Charlotte Meentzen, Primavera, Dr. Hauschka, L’Occitane oder Maria Galland. Viele Kundinnen, und übrigens auch Kunden, achten heute sehr bewusst auf Inhaltsstoffe. Sie hinterfragen mehr, möchten Naturprodukte, die bezahlbar und hochwertig sind. Aber oft fehlt der Zugang zu solchen Produkten. Genau da setzen wir an: Wir beraten individuell und erklären, warum ein bestimmtes Produkt passt oder eben nicht.

Du sprichst das Thema Beratung an. Siehst du da einen wachsenden Bedarf?

Heike Donath: Auf jeden Fall. Die Menschen wollen heute wissen, was sie sich auf die Haut geben. Deshalb möchten wir noch mehr aufklären, noch mehr Wissen vermitteln. Wir denken aktuell darüber nach, ab Herbst Workshops anzubieten. Zum Beispiel mit Primavera zur Herstellung eigener Naturkosmetik. Gerade auch für Kinder wäre das spannend.

Ihr verkauft nicht nur Kosmetik, sondern auch Parfum, Geschenkartikel und bietet Behandlungen an. Wie würdest du eure Kundschaft beschreiben?

Heike Donath: Sehr gemischt. Wir haben viele Frauen, aber auch über 30 Prozent Männer, die gezielt für ihre Partnerinnen einkaufen und das mit großem Vertrauen in unsere Beratung. Viele kommen auch als Paar. Das Kaufverhalten ist dabei sehr unterschiedlich. Und genau das macht es so schön. Jeder Mensch ist anders, und das spiegelt sich auch in den Wünschen und Bedürfnissen.

Und wie geht es weiter mit HEDO?

Heike Donath: Wir möchten dranbleiben, uns weiterentwickeln und noch näher an unsere Kundinnen und Kunden rücken. Im Herbst planen wir eine Befragung, um herauszufinden, was gewünscht wird. Die Geschenkartikel für die Weihnachtszeit sind schon in Vorbereitung. Und ich freue mich auf viele neue Ideen, auch von außen! Wer Vorschläge oder Wünsche hat, darf sich jederzeit melden. HEDO soll ein Ort bleiben, an dem man sich wohlfühlt, aufgehoben und inspiriert.

Ein letzter Blick zurück – und einer nach vorn?

Heike Donath: Rückblickend bin ich einfach dankbar. Für unsere treue Kundschaft, für unser tolles Team und für die vielen schönen Begegnungen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir mutig weitergehen, offen bleiben, neue Wege ausprobieren und dass die Menschen in Lauchhammer sich weiter trauen, an sich zu denken. Denn das ist kein Luxus, das ist Lebensqualität.


Mit dieser neuen Rubrik möchten wir das lebendige Geschäftsleben in der Stadtmitte ins Blickfeld rücken und zeigen, wie Unternehmerinnen und Unternehmer durch Engagement und Herzblut die Stadt Lauchhammer stärken. Wenn sie auch Ideen für Interviewpartner haben oder sich selbst hier gern wiederfinden möchten, melden sie sich gern im Quartiersmanagement Lauchhammer.

Pflege vor Ort in Lauchhammer – Technik, die verbindet

Im Alltag zählt nicht, wie leuchtend die Zukunft klingt, sondern wie gut sie alle erreicht. Genau deshalb zeigt unser Projekt Pflege vor Ort in Lauchhammer, wie wir Zukunft lebendig machen. Dabei arbeiten wir inklusive, nahbar und für jede Generation spürbar.

Egal ob Fragen zum Smartphone, zur Smartwatch oder zu anderen digitalen Geräten, wir haben es uns zur Aufgabe gemacht zu erklären, gemeinsam auszuprobieren und gemeinsam zu lernen. Der Fortschritt hält eben erst dann, wenn alle es verstanden haben.

Dank Förderung des Projekts „KI für ein gutes Altern“ der BAGSO und der Geling-Förderlinie können wir hier in Lauchhammer lokal weiterdenken. Smart zu sein heißt nichts anderes, als niemanden zurückzulassen und unsere Senior*innen verdienen diesen Zugang genauso wie jeder andere.

Unser Team greift das Thema auf: beim Pflegestammtisch, beim Quartiersrundgang mit real gelebtem Austausch, im Zuhause vieler.

Wir sind da, weil Technik Entlastung bringen kann. Etwa Sprachassistenten, smarte Helfer im Haushalt oder Apps, die Alltagsschritte leichter machen. Aber nur, wenn wir gemeinsam dranbleiben: gar nicht futuristisch, eher praktisch verbunden.

Wir machen keine Technik-Show, sondern einen Raum, in dem alle mitmachen. Und am Ende steht: Technologien, die echt was bringen, funktionieren nur, wenn wir sie teilen. Und das tun wir in Lauchhammer.


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