Kinder gestalten ihren Stadtplan mit

Wie erleben Kinder ihren Stadtteil? Welche Orte sind ihnen wichtig? Und was wünschen sie sich für ihr Wohnumfeld? Diesen Fragen gingen wir gemeinsam mit Hortkindern aus Großräschen im Rahmen unseres Sommer – Ferienprogramms nach.

Ziel der Aktion ist die Gestaltung eines neuen Kinderstadtplans für das Quartier. Er soll das alte, etwas in die Jahre gekommene Infoschild am Seewürfel neben dem Seespielplatz ersetzen und die Perspektive der Kinder sichtbar machen. Denn sie wissen ganz genau, welche Orte für sie wichtig sind.

In einer altersgerechten Beteiligungsaktion konnten die Kinder ihre Lieblingsorte benennen, Wünsche äußern und eigene Ideen einbringen. Dabei zeigte sich, wie aufmerksam sie ihre Umgebung wahrnehmen und wie vielfältig ihre Sicht auf den Stadtteil ist. Besonders häufig wurden Spielplätze, der Badestrand, das FEZ, die SeeSporthalle sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen genannt. Aber auch Orte des täglichen Lebens wie Supermärkte, Bäckereien oder beliebte Imbisse spielten für die Kinder eine wichtige Rolle.

Die gesammelten Ideen bilden nun die Grundlage für die Entwicklung eines neuen Kinderstadtplans. Dieser soll künftig nicht nur Orientierung bieten, sondern auch zeigen, wie Kinder ihren Stadtteil sehen und nutzen. Neben einer Version vor Ort wird der Plan auch digital zugänglich sein. Für uns ist die Aktion ein gutes Beispiel dafür, wie Beteiligung im Alltag gelingen kann. Wenn Kinder die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen, entstehen Ergebnisse, die ihre Lebenswelt widerspiegeln und ihre Identifikation mit dem Quartier stärken. Gleichzeitig erfahren sie ganz konkret, dass ihre Meinung gehört wird und Veränderungen bewirken kann.

Wir bedanken uns herzlich bei allen beteiligten Kindern sowie den Erzieherinnen und Erziehern für ihre Offenheit, ihre Kreativität und ihr Engagement. Gemeinsam ist ein wichtiger Grundstein für einen Kinderstadtplan entstanden, der von Kindern für Kinder entwickelt wird.


In den kommenden Jahren soll das Quartier als lebenswerter Wohn- und Begegnungsraum weiter gestärkt werden. Mit neuen Impulsen, stabilen Strukturen und einem starken Netzwerk aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Ehrenamtlichen und der Stadtverwaltung wird das Quartiersmanagement Großräschen seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen und weiterentwickeln.

Wir freuen uns auf eine weiterhin gelingende Kooperation mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen und Partnern, um Großräschen lebendig, gerecht und solidarisch zu gestalten. Weitere Informationen zu Terminen der Beteiligungsformate und Angeboten im Quartierstreff sind auf der Homepage der Stadt Großräschen zu finden.

Mehr Informationen zum Projekt

Gemeinsam hinschauen, zuhören und passende Lösungen entwickeln

Welche Herausforderungen beschäftigen Unternehmen aktuell? Wo bestehen Weiterbildungsbedarfe? Welche Rahmenbedingungen brauchen Mitarbeitende, um langfristig im Unternehmen zu bleiben? Genau hier setzt das Projekt BOOST(H)ER an.

Aktuell besuchen wir Unternehmen in Brandenburg und Sachsen direkt vor Ort, um mit Geschäftsführungen, Führungskräften und Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen individueller Bedarfsanalysen nehmen wir uns Zeit, die jeweilige Unternehmenssituation kennenzulernen, vorhandene Potenziale sichtbar zu machen und aktuelle Herausforderungen zu identifizieren. Dabei stehen nicht vorgefertigte Lösungen im Mittelpunkt, sondern die konkreten Bedarfe der Unternehmen selbst.

Die persönlichen Gespräche ermöglichen einen direkten Einblick in betriebliche Abläufe, Unternehmenskulturen und Entwicklungsthemen. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Maßnahmen das Unternehmen dabei unterstützen können, sich zukunftsfähig aufzustellen, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden sowie attraktive Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten zu schaffen.

Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme entwickeln wir passgenaue Angebote, die auf die individuellen Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten sind. Dazu gehören unter anderem Trainings, Workshops, Coaching- und Mentoringangebote sowie Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung mit anderen Unternehmen. Statt standardisierter Maßnahmen entstehen so Lösungen, die sich an den tatsächlichen Herausforderungen und Entwicklungszielen der Betriebe orientieren.

Ein besonderer Vorteil für Unternehmen: Die Teilnahme am Projekt sowie die daraus entstehenden Unterstützungs- und Weiterbildungsangebote sind kostenfrei. Gefördert durch den Europäischen Sozialfonds Plus erhalten Unternehmen die Möglichkeit, neue Impulse für ihre Personal- und Organisationsentwicklung zu nutzen und gemeinsam mit uns an einer zukunftsorientierten und attraktiven Unternehmenskultur zu arbeiten.

Unternehmen, die Interesse an einem unverbindlichen Austausch haben, sind herzlich eingeladen, mit uns ins Gespräch zu kommen. Oft beginnt Veränderung mit einem einfachen ersten Schritt: dem Zuhören.

Mehr Informationen finden sie hier.


Unsere nächsten Online-Infoveranstaltungen:

09.09.2026 | 14:00–15:00 Uhr

07.10.2026 | 14:00–15:00 Uhr

📩 Anmeldung: 

Den Zugangslink gibt’s nach Anmeldung.

Wenn wir über Fachkräftesicherung sprechen, sprechen wir über Kultur.
Und wenn wir über Zukunft sprechen, sprechen wir über Gleichstellung.

1. Großräschener Lesesommer – Wir sind dabei! – Ihr auch?

Wir möchten auf die Sommeraktion in der Bibliothek Großräschen aufmerksam machen. Erstmals nehmen wir gemeinsam an der bundeslandweiten Aktion „Brandenburger Lesesommer“ teil. Die Aktion richtet sich an Schüler* innen der 1. bis 6. Klassen zur Leseförderung der Kinder. Vom 02. Juli bis 27. August 2026 stehen Lesefreude und Spaß außerhalb der Schulzeit im Vordergrund. Während der Sommerferien werdet ihr zu Mitgliedern eines Leseclubs und dürft Bücher lesen, die exklusiv nur für euch Clubmitglieder bereitgestellt werden. Die Teilnehmer*innen lesen Bücher, die ihr in einem Logbuch festhaltet. 

Bei der Medienrückgabe beantworten ihr Fragen zum gelesenen Buch. Dafür gibt es dann einen Stempel ins Logbuch. Wer drei Bücher nachweislich gelesen hat, erhält eine Urkunde und nimmt automatisch an unserer Tombola teil.

Für jedes gelesene Buch im Rahmen des Lesesommers stellen wir ein Kohle-Brikett auf. Wir sind gespannt wie hoch die Brikettmauer wird. Während des Lesesommers haben wir noch Aktionen wie ein „Bastelnachmittag, rund ums Buch“ oder „Erfrischungen selbst kreieren“, geplant. Das spektakuläre Projektende bildet das Abschlussfest, bei der die Preise aus der Tombola verlost werden, eine Kinderlesung mit dem Filmregisseur und Autor Joachim Masannek stattfindet sowie weiteren Überraschungen.

Die Anmeldung kann über das Formular unten oder direkt mit einem Erziehungsberechtigen in der Stadtbibliothek erfolgen. 


In den kommenden Jahren soll das Quartier als lebenswerter Wohn- und Begegnungsraum weiter gestärkt werden. Mit neuen Impulsen, stabilen Strukturen und einem starken Netzwerk aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Ehrenamtlichen und der Stadtverwaltung wird das Quartiersmanagement Großräschen seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen und weiterentwickeln.

Wir freuen uns auf eine weiterhin gelingende Kooperation mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen und Partnern, um Großräschen lebendig, gerecht und solidarisch zu gestalten. Weitere Informationen zu Terminen der Beteiligungsformate und Angeboten im Quartierstreff sind auf der Homepage der Stadt Großräschen zu finden.

Mehr Informationen zum Projekt

02.07.26 Informations­veranstaltung BOOST(H)ER

Transformation passiert nicht irgendwann. Sie passiert jetzt. Und sie entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit.

Mit unserem neuen Projekt BOOST(H)ER begleiten wir kleine und mittlere Unternehmen in Brandenburg und Sachsen dabei, ihre Unternehmenskultur gezielt weiterzuentwickeln
🔸 praxisnah
🔸 individuell
🔸 mit messbarem Impact

Warum das entscheidend ist?

Weil attraktive Arbeitsbedingungen längst kein „Nice-to-have“ mehr sind.
Weil Gleichstellung Innovation beschleunigt.
Weil Frauenförderung kein Image-Thema ist, sondern ein echter Wirtschaftsfaktor.
Und weil Standardlösungen in einer komplexen Arbeitswelt einfach nicht mehr greifen.

Was Unternehmen bei uns erwartet:
▪️ Fundierte Bestandsaufnahme
▪️ Trainings & Workshops für alle
▪️ Weiterbildungsreihe zur gezielten Entwicklung von Frauen
▪️ Coaching & Mentoring
▪️ Regionale Netzwerke

Gefördert durch den ESF Plus, bringen wir Struktur, Know-how und Umsetzungskraft in die Unternehmen.

📅 Online-Infoveranstaltungen:
02.07.2026 | 14:00–15:00 Uhr


📩 Anmeldung:

Den Zugangslink gibt’s nach Anmeldung.

Wenn wir über Fachkräftesicherung sprechen, sprechen wir über Kultur.
Und wenn wir über Zukunft sprechen, sprechen wir über Gleichstellung.

Delegation aus dem Rheinischen Revier reiste in die Braunkohleregion Lausitz

In der Lausitz lässt sich studieren, was möglich ist, wenn Gemeinsinn die Oberhand behält gegenüber partikularen Perspektiven und Interessen – ein Gastbeitrag unserer Partner aus dem Rheinischem Revier

Wie soll sich eine Region entwickeln, wenn dort auch morgen Menschen gut und gerne leben sollen? Das ist keine banale Frage. Ein Blick in ganz andere Realitäten kann helfen, Einseitigkeiten und blinde Stellen zu überwinden. Die Diskussion im Rheinischen Revier benötigt einen solchen frischen Wind, um festgefahrene Positionen zu verlassen.

Eine solche Quelle der Inspiration kann die Lausitzer Braunkohleregion sein. Diese sieht dem Ende der Kohleförderung im Jahr 2038 entgegen. Schon heute engagieren sich viele zivilgesellschaftliche Initiativen für lebenswerte Perspektiven nach der Kohlezeit. Sie können auf finanzielle, logistische und methodische Unterstützung zurückgreifen.

Gründe genug für zivilgesellschaftlich engagierte Menschen aus dem Rheinischen Revier, im Juni 2026 in die Lausitz zu reisen. Gastlich empfangen, ging es bei dieser Fahrt ans Eingemachte. Die Blickwinkel wechselten häufig. Dies verringerte die Chance, in den Selbstgewissheiten der eigenen Komfortzone und Bubble verbleiben zu können.

Strukturwandel vielfältig denken

Die Vielfalt von Orten, an denen in der Lausitz Strukturwandel gestaltet wird, inspiriert. Sicherlich gibt es dort auch touristische Konzepte und Projekte, wie Badeseen mit Freizeitinfrastruktur oder Eventlocations wie an der gigantischen Abraumförderbrücke F 60. Das fördert Wertschöpfung und steigert die Lebensqualität in der Region.

Zugleich gibt es aber auch viele bürgerschaftlich getragene Initiativen, die sich um den sozialen Zusammenhalt, um Begegnungsorte, um kulturelle Angebote kümmern. Dafür braucht es Motoren und Kümmerer, begleitet und gestärkt durch regionale Netzwerke oder lokales Quartiersmanagement. Auch Kommunen sind in der Lausitz an Bord.

Mit allen reden und Lösungen suchen

Dass möglichst alle miteinander reden, eher auf das Verbindende schauen als auf das Trennende, ist Voraussetzung dafür, dass Neues und Besonderes gelingt. Das machten verschiedene Personen deutlich, mit denen die Delegation sprechen durfte. Diese Botschaft gehört zu den zentralen Impulsen, die der Revieraustausch erbrachte.

Nur so lässt sich Strukturwandel ganzheitlich gestalten. Inspirierend an dieser Stelle der Perspektivwechsel, den Gesprächspartner Stefan Röhrscheid von der NABU-Stiftung Nationales Kulturerbe ermöglichte. Die Stiftung hat ehemalige Bergbauflächen gekauft. Diese werden nun von der Natur zurückerobert, der Mensch hat hier Nachrang.

Das mag befremdlich wirken aus der Perspektive von Institutionen und Menschen, die auf Wertschöpfung oder Erschließung für Freizeitzwecke setzen. Und doch registriert Stefan Röhrscheid Akzeptanz von allen Seiten. Das mag daran liegen, was er als Haltung formuliert: Als Besitzer muss man mit allen Gruppen reden und Lösungen suchen.

Die Bevölkerung beharrlich beteiligen

Die Bevölkerung der Lausitz einzubeziehen, ist eine große Herausforderung, der sich Akteure wie Wertewandel e.V. stellen. Die Menschen sind nach der Wende vielfach enttäuscht worden und haben daher eine eher skeptische Haltung entwickelt. Eine Gesprächspartnerin sagte, es liege eine Depression über der Region.

Ein Besuch einer ehemaligen Brikettfabrik in Hoyerswerda verdeutlichte, wie stark das Trauma der Strukturbrüche in der Lausitz nachwirkt. Innerhalb weniger Nachwendejahre gingen unvermittelt drei Viertel der Industriearbeitsplätze verloren. Viele Städte und Orte haben seitdem mehr als die Hälfte an Einwohnern verloren, bauen Wohnraum zurück.

Industriearbeit würdigen und erinnern

Worunter Menschen auch leiden, ist die Entwertung ihrer ehemaligen Arbeit, und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen sind ihre Branchen aus der Region verschwunden, zum anderen aber auch vielfach die Gebäude und mit ihnen die Erinnerung an das, was Generationen von Familien mit Kenntnis und Körperkraft leisteten und schufen.

Mit Weitblick wurde aus der Brikettfabrik die Energiefabrik Knappenrode. Viele Menschen packten mit an, um einen besonderen Erinnerungsort zu gestalten. Das Gebäude wurde erhalten, mit seinen alten Maschinen. Von Etage zu Etage lässt sich der ganze Prozess der Brikettherstellung nachvollziehen und anschaulich erklären.

Orte für die Zivilgesellschaft schaffen

Wie in der Energiefabrik engagieren sich auch in Lauchhammer Menschen für die Erinnerung und damit Würdigung untergegangener oder untergehender Industriearbeit. Der Heimat- und Kulturverein gehört zu der vielfältigen Landschaft an Initiativen und Angeboten, die das Vereinsheim DomiZiel bevölkern – ein wichtiger neuer Ort.

Bei einigen Gelegenheiten wie zum Beispiel bei einem Stadtspaziergang durch Weißwasser kam ein eigentümliches Befinden der Menschen in der Region zur Sprache. Das Gefühl ist, in einer Zwischenwelt zu leben. Es ist etwas nicht mehr, aber das Neue ist noch nicht. Das verunsichert mehr, als dass es als Chance gesehen wird.

Mit diesen Eindrücken im Gepäck, reisten die Delegierten zurück ins Rheinische Revier. Sicherlich lässt sich nicht alles eins zu eins übertragen, sind die Verhältnisse verschieden. Und doch lässt sich gut in der Lausitz studieren, was möglich ist, wenn Gemeinsinn die Oberhand behält gegenüber partikularen Perspektiven und Interessen.

Abschließende Info

Gestaltet wurde der Austausch zwischen zivilgesellschaftlich Engagierten im Rheinischen Revier und in der Lausitz von Wertewandel e.V., Nell-Breuning-Haus, Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier und NABU NRW.

Die Impulse der Reise werden in das Projekt „Mind the Gap“ eingespeist, das Beteiligungslücken im Strukturwandel ausleuchtet. Eines ist schon heute klar: Der Austausch zwischen den beiden Regionen wird weitergehen.

Bilder einer Reise: RevierDialog – Rheinisches Revier meets Lausitz

Danke an Thomas Hohenschue für die tollen Bilder und den Beitrag.

Und was sagen wir? Wir bedanken uns bei unseren Gästen und allen, die uns geholfen haben einen tollen Austausch zu erleben:

Danke für die Zeit an Mirko Buhr (Bürgermeister der Stadt Lauchhammer) und Katja Dietrich (Oberbürgermeisterin der Stadt Weißwasser).

Danke für die Inputs an Stefan Röhrscheid (Projektleiter der NABU- Stiftung Nationales Naturerbe im Naturparadies Grünhaus),an unsere Kolleginnen Lilli Teich, Lisa Hübner und Carolin Poensgen für die Einblicke in die Quartiersarbeit und Kira Sawicka für die Vorstellung des Projektes Bürgerregion Lausitz , an Christine Bertschi (Spreeakademie), dem NABU Weißwasser, an Vorständin Gerlinde Michaelis und Annemarie Feind vom Kultur- und Heimatverein Lauchhammer e.V. ,

und Danke für die tolle Versorgung und Verpflegung unserer Gäste an den Familienpark Senftenberger See und an das Gasthaus zur Erholung in Lauchhammer und unsere Kollegin Mara Jähnig.

Wir werden weiterhin in Kontakt bleiben und uns austauschen. Denn auch wenn es einige Bereiche gibt, die wir nicht miteinander vergleichen können, haben wir doch viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Außerdem zeigt so ein Besuch, wie unsere Arbeit wahrgenommen wird und wir erhielten Zuspruch, kritische Nachfragen und eine Menge Motivation und Inspiration.

2. Vereinsstammtisch in Peitz

Am 4. Juni 2026 fand in Peitz der zweite Vereinsstammtisch statt. In den Räumlichkeiten der SG Eintracht Peitz kamen engagierte Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter zusammen, um sich in offener Runde auszutauschen und gemeinsame Themen weiterzuentwickeln.

Austausch, Ideen und nächste Schritte

Nach einer kurzen Begrüßung und einem Rückblick auf die bisherigen Treffen stand vor allem der Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Ideen im Mittelpunkt. In lockerer Atmosphäre wurden zahlreiche Impulse gesammelt und gemeinsam diskutiert. Ein zentrales Thema war die mögliche Weiterentwicklung und Wiedererweckung des Tags der Vereine. Dieser könnte künftig im September stattfinden. Zudem wurden Ideen für weitere Angebote für junge Menschen und Kinder gesammelt sowie der Bedarf an Übungsleiterinnen und Übungsleitern thematisiert. Wer Interesse hat, ein Übungsleitender zu werden, für einen Verein in Peitz, ist gern gesehen.


Auch organisatorische Fragen wurden angegangen. So wurde vereinbart, gemeinsam an der Erstellung von Informationsmaterial wie Flyern zu arbeiten. In Zukunft sollen Termine besser abgestimmt werden und die Kommunikation untereinander verbessert. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, Angebote sichtbarer zu machen und Kooperationen zwischen den Vereinen zu stärken.

Ein weiterer Schritt ist die Sammlung von Veranstaltungsterminen, die perspektivisch gebündelt werden sollen, um Überschneidungen zu vermeiden und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Der Vereinsstammtisch zeigt einmal mehr, dass der Austausch vor Ort konkrete Ansätze für Zusammenarbeit schafft und das Netzwerk der Vereine in Peitz stärkt.


Als Bürgerregion Lausitz begleiten wir den Stammtisch in seinen Anfängen und stehen helfend und beratend zur Seite. Als Anerkennung und Wertschätzung wurde auch die Anwesenheit von Amtsdirektor Norbert Krüger wahrgenommen. Dieser mischte sich interessiert in die Diskussionen ein und versprach Unterstützung für einzelne Ideen.

Der nächste Vereinsstammtisch ist bereits geplant:
📅 10. September 2026
🕕 18:00 Uhr

Gern einfach vorbeischauen.