UNSERE AKTUELLEN PROJEKTE

Lokalhelden Gründerwerkstatt für den ländlichen Raum

Ländliche Räume brauchen unternehmerische Persönlichkeiten!
Die Gründerwerkstatt qualifiziert und begleitet junge Erwachsene, die sich in ländlichen Räumen Ostdeutschlands niederlassen und selbständig machen wollen. Das Konzept passt sich dabei den Gegebenheiten an und schafft vor allem durch drei wichtige Faktoren eine hervorragende Grundlage für die angehenden Unternehmer*innen: Wir arbeiten langfristig und berufsbegleitend, es wird kein fertiges Geschäftsmodell benötigt, stattdessen kann das unternehmerische Konzept im Projekt entwickelt werden. Einen wesentlichen Erfolg können wir mit diesem Vorgehen schon jetzt für uns verbuchen: Der Anteil weiblicher Gründerinnen liegt bei 60 Prozent.

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Perspektiven Weißwasser

Weißwasser/O.L. kämpft wie viele ostdeutsche Orte mit den Folgen des Struktur- und Demografiewandels: Die Stadt ist geprägt von Rückbau, der Altersdurchschnitt und die Zahl der SGB II Empfänger*innen ist überdurchschnittlich hoch, für die Bewohner*innen des Quartiers der Sozialen Stadt stehen wenig Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung, Leerstand von Gewerberäumen führt zu Unbelebtheit und Verwahrlosung. Unsere Perspektiven für Weißwasser sehen die Integration (Langzeit-)Arbeitsloser und die Stärkung der lokalen Ökonomie vor. Für arbeitslose Frauen und Männer werden passgenaue lebensphasenorientierte Arbeitsmodelle entwickelt. Das Projekt setzt außerdem auf den Aufbau kleinteiliger Gewerbestrukturen, Fachkräftesicherung und die Erarbeitung neuer Nutzungskonzepte für Leerstands- und Brachflächen. Zu guter Letzt machen soziale Aktivitäten wie urban gardening das Stadtbild wieder attraktiver.

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BIRD - Interkulturelle Bildung und Begegnung

In BIRD werden durch Bildung/Qualifizierung und künstlerische Interventionen soziale und berufliche Integration gefördert. Ziel des Projekts ist nicht „nur“ Flüchtlinge zu integrieren, sondern die Kreativität und Fachkompetenz der Zuwanderer zu nutzen, um die Innovationskraft der Region zu stärken und regionalspezifische Problemlagen zu überwinden. Gemeinsam mit Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft konzipieren wir Modelle und Maßnahmen, die in der praktischen Umsetzung erprobt und in Regelstrukturen überführt werden.

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UNSERE ABGESCHLOSSENEN PROJEKTE

Laurin

Das Projekt Laurin umfasst mehrere Teilprojekte in der sorbisch-deutschen Grenzregion Nieder- und Oberlausitz. Sie widmen sich der Wiederentdeckung und modernen Weiterentwicklung sorbischer/wendischer und deutscher Traditionen und Gewerke als Quellen einer authentischen zukunftsorientierten regionalen Identität.

Das Projekt trägt dazu bei, positive regionale Identität zu stärken, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und für Teilhabe und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu werben. Teilprojekte waren „sorbisch modern“, „Sommeruniversität Lausitzer Dörfer“, „postcarbon“, „Bündnis der Ortsvorsteher- und ehrenamtlichen Bürgermeister*innen“, u.a.m.

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LA IDA – Integration durch Austausch

Transnationale Wege zu Arbeitsmarktintegration

Ziel des Projekts war es durch transnationalen Austausch die Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsmarktintegration benachteiligter Zielgruppen aus der Niederlausitz zu verbessern. Im Mittelpunkt stand die Reflektion der Besonderheiten, Potenziale und Bedarfe junger Menschen bei der Arbeitssuche. 180 Jugendliche und junge Erwachsene, ohne Ausbildung oder in Arbeitslosigkeit, absolvierten Praktika oder arbeiteten in spanischen Betrieben.

Der Austausch der jungen Erwachsenen diente der fachlichen Weiterqualifizierung, dem Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen und der Verbesserung der Vermittlungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt, in einigen Fällen sogar der Existenzgründung im Bereich Tourismus.

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Lernende Verwaltung

Die Anforderungen an kommunale Verwaltungen verändern sich im Zuge des demografischen Wandels erheblich: Die Mitarbeiter*innen (MA) der Verwaltungen müssen einerseits für die Menschen in der Region unter sich stark verändernden Rahmenbedingungen attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen, andererseits ändert sich der Altersdurchschnitt in den Verwaltungen und die MA sind selbst individuellen Herausforderungen (Gesundheit, Pflege) unterworfen Im Projekt Lernende Verwaltung wurde mittels DGB-Index Gute Arbeit der Qualifizierungsbedarf der MA ermittelt, Wissenstransfer, Training und Coaching organisiert und ein Konzept für zukünftige Weiterbildungskontinuität implementiert.

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Ankommen in Brandenburg

Wir hören nahezu täglich von Katastrophen im Mittelmeer, von überforderten Kommunen und Demonstrationen gegen Flüchtlinge. Die Medien präsentieren wütende Bürger*innen, mahnende Politiker*innen und Wirtschaftsvertreter*innen, die Demografie bedingt um Zuwanderung und Fachkräfte werben. Jenseits dieser Berichterstattung erfahren wir fast nichts über die Menschen, um die es hier geht.

Dabei kann gerade die persönliche Erfahrung und das Wissen um die konkrete Situation der Ankommenden die Bereitschaft zur Unterstützung fördern, Ängste und fremdenfeindliche Haltungen verändern. Das Projekt hat sich daher das Kennenlernen zum Ziel gesetzt. Über eine von Deutschen und Flüchtlingen entwickelte, mehrsprachige Website werden die Erfahrungen der Flüchtlinge beim Ankommen in Brandenburg vorgestellt – die gemeinsame Arbeit im Hintergrund schafft Nähe und Integration.

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