Reviertour: Menschen machen Wandel

Bei der Reviertour „Menschen machen Wandel“ in Lübbenau informierten sich über 50 Teilnehmer über die Strukturwandelprojekte in der Region. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten regionale Akteure ihre Stände, an denen die Besucher vielfältige Informationen erhielten. Eine Podiumsdiskussion bot weitere Einblicke in den Strukturwandel. Zu den Diskussionsteilnehmern gehörten Bürgermeister Helmut Wenzel, Steven Schwerdtner (Marketingleiter der Spreewelten), Queeni Nopper (Gleis 3 Kulturzentrum Lübbenau) und Heiko Jahn (Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz). Sie erläuterten die laufenden Projekte und beantworteten Fragen der Anwesenden. Thematisch war vom Fachkräftemangel bis hin zu Fahrradwegen alles dabei.

Welche Projekte sind vor unserer Haustür entstanden? Nach welchen Kriterien werden die Gelder verteilt, die in den Strukturwandel fließen? Und was machen eigentlich die Menschen vor Ort? Welche Ideen haben sie für die Zukunft der Lausitz? Wie stellen sie sich den Herausforderungen? Welche Unterstützung bekommen sie?

Die Veranstaltung war ein gelungener Auftakt. Der Verein Wertewandel wird sich weiter gemeinsam mit der Bürgerregion anstrengen, mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen. Schließlich sollen gerade die Menschen in der Region mitreden, wenn es um ihre Zukunft geht.

Ein großes Dankeschön an das Gleis 3 Kulturzentrum Lübbenau und an alle Akteure vor Ort.

Wir wollen weiterhin mit Ihnen in den Austausch treten. Sprechen sie uns gern an.

Fotos by Valentina Troendle (Bürgerregion Lausitz)

Interview mit Peer Weber

Peer Weber ist Betriebsleiter der ISENMANN Drahtsiebe GmbH in Sachsen. Ein anderes Unternehmen hat ihm die Teilnahme an unserem Projekt empfohlen. Ob das eine gute Idee war, lesen sie hier.

STAFF*Lausitz: Hallo lieber Peer Weber, bitte stelle dich und das Unternehmen kurz vor, mit dem Ihr am Projekt teilnehmt.

Peer Weber: Mein Name ist Peer Weber und ich bin Betriebsleiter der ISENMANN Drahtsiebe GmbH, Sachsen. Unser Unternehmen wurde 1991 in Panschwitz-Kuckau gegründet und beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter. Wir produzieren schwere Industriesiebe, welche überall dort eingesetzt werden, wo Schüttgut anfällt und klassiert werden muss. Hierzu lassen sich bspw.: Steine, Erden und Sande zählen, welche nach dem Siebprozess als Rohstoff in der Bauindustrie eingesetzt werden. Ursprünglich komme ich aus Dresden, wo ich mich nach langjähriger militärischer Laufbahn bei der Marine recht spät für das Maschinenbaustudium begeistern konnte. Heute bin ich verheiratet, habe zwei Töchter und bin seit exakt 4 Jahren bei ISENMANN beschäftigt. Seit meinem Einstieg standen wir vor einer Vielzahl an Herausforderungen, welche es im Bereich des Personals, der Infrastruktur oder des Maschinenparks zu lösen galt.

STAFF*Lausitz: Hattet Ihr vorher schon mal etwas mit den Themen Personalrekrutierung im demografischen Wandel, attraktive Arbeitgeberbedingungen, gleichstellungsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung oder Führung im Wandel zu tun?

Peer Weber: Ja, seit meinem Einstieg habe ich zahlreiche Änderungen vorgenommen, um gerade den Herausforderungen im Kontext des Fachkräftemangels zu begegnen. Ich habe versucht die Mitarbeiter mitzunehmen und individuelle Maßnahmen ergriffen, wie die Anpassung von Gehältern, Weiterbildungen oder die Erhöhung des Urlaubsanspruchs. Zudem haben wir ein Prämienprogramm etabliert und ein Mitarbeiterportal eingeführt. Darüber hinaus organisieren wir regelmäßig Feierlichkeiten und besuchen unsere Kunden in der Umgebung.
Neben der Kundenbindung, haben derartige Besuche zweierlei Motiv. Einerseits bekommen meine Mitarbeiter ein anderes Verständnis für den Einsatz ihres Produktes. Andererseits können Komplikationen oder Reklamationen so auf einer ganz anderen fachlicheren Ebene gelöst werden, um zukünftige Probleme zu vermeiden.

STAFF*Lausitz: Wie seid Ihr auf das Projekt aufmerksam geworden und was hat Euch zur Teilnahme bewogen?

Peer Weber: Wir wurden durch ein bekanntes Unternehmen auf das Projekt aufmerksam, dass bereits an einem ähnlichen Projekt beteiligt war. Wir haben uns zur Teilnahme entschieden, weil ich mir Unterstützung bei diesen wichtigen Themen gewünscht habe, sowohl für unsere aktuellen Mitarbeiter als auch für zukünftige. Ich strebe das Bestmögliche für unsere Mitarbeiter und das Unternehmen an.

STAFF*Lausitz: Nun sind bereits einige Wochen und auch Workshops vergangen, was habt ihr bisher mitgenommen?

Peer Weber: Obwohl wir bisher noch nichts konkret quantifizieren können, fühlen wir uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die behandelten Themen und Ansätze zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber, haben uns inspiriert und neue Perspektiven eröffnet. Ebenso ist der Austausch mit anderen Teilnehmern für mich von immenser Bedeutung. Da die Herausforderungen, Fragestellungen und auch die Fallstricke letztendlich ähnlich sind.

STAFF*Lausitz: Welche Themen haben Euch besonders beeindruckt oder wo war der AHA-Effekt besonders groß?

Peer Weber: Besonders die Erkenntnis oder vielmehr die Bestätigung, dass Kommunikation immer der Schlüssel ist, um erfolgreiche Veränderungen herbeizuführen. Auch der Fokus auf Teamwork, Teambuilding und generell auf eine gute Führung hat mich angesprochen.

STAFF*Lausitz: Gibt es schon erste Themen, die bearbeitet werden sollen?

Peer Weber: Wir planen, die Führungsstrukturen zu überprüfen, insbesondere aufgrund eines kürzlichen Abgangs eines Kollegen. Es geht darum, eine gemeinsame Sprache zu finden und die Kommunikation mit den Mitarbeitern zu verbessern. Unser Ziel ist es, den so oft beschriebenen Kulturwandel tatsächlich herbeizuführen und umzusetzen.

STAFF*Lausitz: Wie geht es nach dem Projekt weiter?

Peer Weber: Wir hoffen auf eine Fortsetzung des Projekts. Obwohl es Zeit und Mühe erfordert, bin ich persönlich motiviert und inspiriert von den Workshops und dem Austausch mit anderen Unternehmen. Ich sehe große Potenziale für positive Veränderungen, die über unsere eigenen Grenzen hinausgehen.

STAFF*Lausitz: Könntet Ihr euch eine weitere Zusammenarbeit mit Wertewandel vorstellen?

Peer Weber: Ja, auf jeden Fall. Die Teilnahme an diesem Projekt hat uns viele neue Einsichten gebracht und den Wert des professionellen Austauschs unter Unternehmen gezeigt. Wir würden gerne weitere Projekte in dieser Richtung verfolgen und hoffen, auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.

STAFF*Lausitz: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die Zukunft!

Peer Weber: Vielen Dank, es war mir ein Vergnügen.


Das Projekt STAFF*Lausitz richtet sich erneut an kleine und mittelständische Unternehmen aus der brandenburgischen und sächsischen Lausitz.

Die Weiterbildungsangebote sind für Unternehmen geschaffen, die bereits Arbeitgeberattraktivität, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung als selbstverständlich ansehen, aber auch für Unternehmen, die damit bisher wenig Erfahrung aufzeigen.

Ziel des Projektes ist es, die Arbeitgeberattraktivität der teilnehmenden Unternehmen zu steigern, sie in den Transformationsprozessen zu begleiten, Future Skills der Mitarbeitenden zu stärken und die Teilhabe von Frauen durch Chancengleichheit zu verbessern. Der zweite Durchgang wird vom 01.12.2024 – 31.03.2026 durchgeführt. Die Bewerbung ist ab sofort möglich. Insgesamt werden 24 Unternehmen aus der brandenburgischen und sächsischen Lausitz kostenfrei begleitet. Die Weiterbildungen und Workshops vermitteln aktuelles Wissen u.a. zu den Themen:

  • Personalrekrutierung im demografischen Wandel,
  • Attraktive Arbeitgeberbedingungen,
  • Gleichstellungsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung
  • Führung im Wandel
Teilnehmende unserer ersten Workshopreihe ©STAFF Lausitz

Hören Sie Rückmeldungen von bereits teilnehmenden Unternehmen und lernen Sie das Vorhaben unverbindlich kennen.

ℹ️  Bitte melden Sie sich dazu unter  .

Weitere Informationen finden Sie in der Projektbeschreibung, im Ablauf und auf unserer Website: www.wertewandel-verein.de

Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Liebe Grüße aus der Lausitz

Team STAFF*Lausitz

Wertewandel – Soziale Innovation und demokratische Entwicklung e.V.

Regionalbüro Lausitz

Straße der Jugend 33, 03050 Cottbus

Tel. +49 (0)355 72999858

Zukunftsorientierte Unternehmen aufgepasst:

Der Verein Wertewandel e.V. startet mit dem Projekt STAFF*Lausitz in die zweite Runde.

Das Projekt STAFF*Lausitz richtet sich erneut an kleine und mittelständische Unternehmen aus der brandenburgischen und sächsischen Lausitz.

Die Weiterbildungsangebote sind für Unternehmen geschaffen, die bereits Arbeitgeberattraktivität, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung als selbstverständlich ansehen, aber auch für Unternehmen, die damit bisher wenig Erfahrung aufzeigen.

Ziel des Projektes ist es, die Arbeitgeberattraktivität der teilnehmenden Unternehmen zu steigern, sie in den Transformationsprozessen zu begleiten, Future Skills der Mitarbeitenden zu stärken und die Teilhabe von Frauen durch Chancengleichheit zu verbessern. Der zweite Durchgang wird vom 01.12.2024 – 31.03.2026 durchgeführt. Die Bewerbung ist ab sofort möglich. Insgesamt werden 24 Unternehmen aus der brandenburgischen und sächsischen Lausitz kostenfrei begleitet. Die Weiterbildungen und Workshops vermitteln aktuelles Wissen u.a. zu den Themen:

  • Personalrekrutierung im demografischen Wandel,
  • Attraktive Arbeitgeberbedingungen,
  • Gleichstellungsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung
  • Führung im Wandel
Teilnehmende unserer ersten Workshopreihe ©STAFF Lausitz


Hören Sie Rückmeldungen von bereits teilnehmenden Unternehmen und lernen Sie das Vorhaben unverbindlich kennen. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Online-Informationsveranstaltungen via Zoom ein:

06.03.2024

10:00 – 12:00 Uhr

14:00 – 16:00 Uhr

ℹ️  Bitte melden Sie sich dazu unter an. Den Link zur Besprechung senden wir Ihnen nach erfolgter Anmeldung.

Weitere Informationen finden Sie in der Projektbeschreibung, im Ablauf und auf unserer Website: www.wertewandel-verein.de

Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Liebe Grüße aus der Lausitz

Team STAFF*Lausitz

Wertewandel – Soziale Innovation und demokratische Entwicklung e.V.

Regionalbüro Lausitz

Straße der Jugend 33, 03050 Cottbus

Tel.: +49 (0)30 787 942 0

Für den guten Zweck – Dankeschön

Senior*Innen setzten mit ihrer kreativen Handwerkskunst ein Zeichen der Solidarität, indem sie liebevoll gestaltete Adventsgestecke fertigten. Gleichzeitig zauberten die engagierten Mitarbeiter*Innen der Caritas Sozialstation köstliche Kuchen und die talentierten Handarbeitsfrauen aus der „Guten Stube“ kreierten kleine Kunstwerke mit Hingabe und Geschicklichkeit. Diese engagierte Gemeinschaftsarbeit für den guten Zweck ist ein lebendiges Beispiel für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt Großräschen.

Die Früchte dieser gemeinsamen Anstrengungen manifestierten sich in kleinen, aber bedeutsamen Finanzspritzen für alle Kindertageseinrichtungen in Großräschen. Ein beeindruckendes Beispiel ist das Haus Kunterbunt, das die großzügige Spende für die Renovierung des „Quatschclubs“ einsetzt. Ebenso plant die „Kita am Spring“ ein faszinierendes Weltraumprojekt, während beim Hort am See das Geld in die kreative Gestaltung der Winterferien fließt.

Im Dezember 2023 erstrahlte das Adventslichterfest im Rahmen des Projektes „Sozialer Zusammenhalt“ unter der Trägerschaft des „Wertwandel e.V.“, in enger Kooperation mit der CARITAS Sozialstation und der Tagespflege „Alte Lausitz“. Die Erlöse dieses bezaubernden Festes kamen allen Kindertageseinrichtungen in Großräschen zu Gute.

Ein herzliches DANKESCHÖN gilt allen Beteiligten, die durch ihre aktive Teilnahme und Hingabe diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Es ist ermutigend zu sehen, wie viel bewegt werden kann, wenn Menschen gemeinsam handeln.

Quartiersmanagerin Melanie Hesse

Der symbolische „Staffelstab“ für die Ausrichtung des traditionellen Festes wurde nun weitergereicht: Klein und Groß in Großräschen dürfen sich auf das kommende Lichterfest am DRK-Seniorenwohnpark freuen. Diese nachhaltige Tradition setzt ein starkes Zeichen für die Zusammengehörigkeit und das Miteinander in der Gemeinschaft.

Quartierstreff

Chransdorfer Straße 2a

01983 Großräschen

Telefon: 0152 03929722

E-Mail: 

www.wertewandel-verein.de

Connect Lauchhammer

Das Quartiersmanagement Lauchhammer blickt auf eine erfolgreiche Teilnahme am diesjährigen Weihnachtsmarkt zurück. Unsere Aktion, eine Fotobox auf dem Markt, erwies sich als voller Erfolg und bot eine einzigartige Gelegenheit, mit den Bürger*innen in Kontakt zu treten.

Gemeinsame Erlebnisse vor der Kamera führten zu fröhlichen Momenten, die nicht nur die Gesichter zum Strahlen brachten, sondern auch den Austausch über die Herausforderungen und Probleme in unserer Stadt ermöglichten.

Die Bürger*innen zeigten großes Interesse an den aktuellen Anliegen und Entwicklungen im Quartier. Diese informellen Gespräche erwiesen sich als wertvoll, um ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Wünschen der Bewohner*innen zu gewinnen. So entstanden auch neue Ideen für die Weiterentwicklung unseres Quartiers in Lauchhammer.

Ein besonderer Höhepunkt war der Weihnachtsbaum, an dem zahlreiche Bürger ihre Wünsche für Lauchhammer anbringen konnten. Diese bunte Sammlung spiegelt die Vielfalt der Wünsche und Träume der Menschen in unserer Stadt wider und wird uns als wertvolle Inspiration für zukünftige Projekte dienen.

Lilli Teich Quartiersmanagerin Lauchhammer

Trotz der winterlichen Kälte kühlten die Stunden auf dem Weihnachtsmarkt vielleicht unsere Füße, jedoch erwärmten sie unsere Herzen und stärkten unsere Motivation. Der enge Kontakt mit den Bürgern und die positive Resonanz auf unsere Aktion haben gezeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen sind, um die Gemeinschaft zu stärken und gemeinsam an einer lebendigen und lebenswerten Stadt zu arbeiten. Wir sind motiviert und freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in die zukünftige Arbeit des Quartiersmanagements einzubringen.

Mehr zum Quartiersmanagement in Lauchhammer.

Auftaktveranstaltung in Großräschen

Wie geht es im Quartierstreff von Großräschen weiter?
Wer beteiligt sich an der Weiterentwicklung des Quartiers?
Was brauchen die Menschen?

Diverse Fragen umtrieben uns bei unserer Auftaktveranstaltung in Großräschen. Leider konnten viele Gespräche und Informationen im Voraus nicht sehr viele Großräschener zu uns leiten.
Aber dennoch hatten wir einen tollen Abend, tolle Gespräche und tolle Eindrücke. Die Ideen für Großräschen sprudelten, die Motivation ist da, nun brauchen wir die Bürgerinnen und Bürger.

Wir freuen uns auf unsere nächsten Termine und sehen uns ja vielleicht schon am 01.12. zum Adventslichterfest wieder?
Es wäre uns eine große Freude.